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Bad Waldsee - Anlässlich des 75. Geburtstags ihres Ex-Bürgermeisters und Ehrenbürgers Prof. Rudolf Forcher hat die Stadt Bad Waldsee 150 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Kultur und Geistlichkeit am Donnerstagabend ins Haus am Stadtsee eingeladen. Die Laudatio auf den zu Ehrenden hielt kein geringerer als Erwin Teufel, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg.

 

Nach einem Ständchen des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Bad Waldsee übernahm Bürgermeister Roland Weinschenk die förmliche Begrüßung der anwesenden Gäste. Schon anhand der genannten Gäste konnte man leicht erkennen, in wie vielen Bereichen Prof. Rudolf Forcher neben seinem Amt als Bürgermeister zum Wohle des Gemeinwesens und zum Wohle „seines Bad Waldsee“ tätig und aktiv war.

 

In einer sehr einfühlsamen und spannenden Laudation schilderte sein jahrzehntelanger Weggefährte Erwin Teufel, ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg, die verschiedenen Lebensstationen und vor allem die unzähligen Verdienste Rudolf Forchers.

 

Geboren 1941 im damals böhmischen Budweis mussten seine Eltern mit dem kleinen Rudolf flüchten. Eine neue Heimat fanden Sie in Ellwangen, wo er das Abitur machte und anschließend Diplom Verwaltungswirt wurde. 1967 wird Forcher mit 25 Jahren Bürgermeister der Gemeinde Lautlingen. Im Jahre 1972, damals war Erwin Teufel Bürgermeister in Spaichingen, fragte ihn der junge Rudolf Forcher bei einem längeren Gespräch im Wohnzimmer der Familie Teufel um Rat, ob er sich als Bürgermeister in Bad Waldsee aufstellen lassen soll. Erwin Teufel riet ihm zu dieser Entscheidung, der Rest ist Geschichte, Rudolf Forcher bekleidete das Amt des Bürgermeisters von Bad Waldsee über vier Legislaturperioden oder 32 Jahre.

 

Neben seinen Verdiensten für Bad Waldsee, namentlich der Verschönerung der Innenstadt, der Ausbau des Kurwesens, die Vision von einem Thermalbad, und der Ansiedlung von zahlreichen Wirtschaftsbetrieben, hob Erwin Teufel sein herausragendes Engagement insbesondere für die Duale Hochschule und die Entwicklungen der berufsbegleitenden Berufsakademien hervor. Des Weiteren engagierte sich Rudolf Forcher für den Fremdenverkehr, den Tourismus und die Heilbäder, dort hatte er zahlreiche Ämter auf nationaler und internationaler Ebene inne.

 

Seine Arbeitskraft und seine Zeit stellte Rudolf Forcher ein Leben lang in den Dienst des Gemeinwesens, als Erwin Teufel ihn einmal danach fragte, wie er das denn mache, antwortete ihm Rudolf Forcher, „ich habe keine Wochenenden und mache keinen Urlaub“. Diesen Umstand würdigte Erwin Teufel zum Abschluss seiner Laudation mit einem besonderen Dank an seine Ehefrau Inge und seinen Sohn Tobias.

 

Nachfolgend ergriffen noch Prof. Herbert Dreher, Rektor der DHBW Ravensburg, Fritz Link, Präsident des Baden-Württembergischen Heilbäderverbands, Jochen Müller, Vorsitzender des Verbands der Verwaltungsbeamten in Baden-Württemberg, ein Vertreter der Städtepartnerschaft aus dem französischen Bagé und nicht zuletzt Bad Elsers Ex-Bürgermeister Christoph Flämig das Wort.

 

Prof. Rudolf Forcher bedankte sich für die nicht enden wollenden Lobeshymnen über ihn und mit einem Schmunzeln bedankte er sich schließlich noch dafür, dass alle Festredner an diesem Abend „seine Schwächen verschwiegen hätten“. Im Hinblick auf seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten gab er allen Gästen dann noch folgenden Satz mit auf den Weg, dass sich „ein Ehrenamt immer lohnt und vor allem den Blick über den Tellerrand hinaus schärft“.

 

Musikalisch wurde der Abend von Christoph Teinert am Cello sowie einem Trio der hiesigen Jugendmusikschule untermalt. Nach dem offiziellen Teil hatten die Gäste im bewirteten Foyer noch die Möglichkeit zu ausgiebigen Gesprächen.

 

Text und Bilder von Oliver Hofmann

 

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