vs200Mühlhausen (geru) - Ein gelungenes Konzert haben die Frauen des Chores „Le Crescentis" aus Eberhardzell zusammen mit der Musikkapelle Mühlhausen am Weihnachtsabend gegeben. Hervorragender Gesang und gute Blasmusik bereiteten den Konzertbesuchern in der vollen Halle in Mühlhausen einen stimmungsvollen Abend. Den ersten Teil des Konzerts gestalteten die 25 Frauen vom Chor „Le Crescentis" unter Leitung von Birgit Barth.

 

Mit „Weit, weit weg", „Weus´d a Herz hast wie a Bergwerk" und „Die Rose" prägten Lieder um die Liebe den Beginn des Konzertes. Konzentriert folgten die ohne Noten singenden Frauen ihrer Dirigentin Birgit Barth und erzeugten einen harmonischen, exakten Chorklang. Mit feinfühliger Dynamik machte der Chor seinem Namen „Crescentis" alle Ehre.

 

Beeindruckend gesungen

Mit beeindruckend gesungenen Liedern wie „The Lord of the Dance", „"Ding dong!" und weiteren Liedern faszinierte der Chor die Gäste bis zum Schluss des Konzertes. Lang anhaltender Beifall bewegte die Sängerinnen zur Zugabe: "Wir sind Engel füreinander".

Der souverän aufspielende Pianist, Johannes Tress, begleitete den Chor bei vielen Liedern. Gefühlvoll ordnete er seine Töne dem Chorgesang unter. Carolin Mast präsentierte die Lieder des Chores, spielte auf der Gitarre und sang den Solopart bei „Mein Ziel".

Die 57 Musiker vom Musikverein Mühlhausen eröffneten ihren Konzertteil mit „A little Opening" temperamentvoll. Gekonnt zeichneten sie dabei die aufregende und spannende Atmosphäre eines Konzertbeginns nach. Musikalische Momente höchster Konzentration der Musiker wechseln dabei mit Momenten der Ruhe und Ausgeglichenheit des Publikums. Bei dem Oberstufen-Konzertwerk „Klang der Alpen" führte die ruhig und sicher leitende Dirigentin Ulrike Hänle die Konzertbesucher in die fantastische Welt der Berge. In harmonisch klingenden Phrasen wurde die Wunderwelt der Berge vor Augen geführt. Mit Jodler, Alphornklängen und Polkamusik erinnerte das Orchester an alte Traditionen in den Bergen. In einem abrupten, überraschenden Tempo- und Rhythmuswechsel beschreibt Komponist Kurt Gäble seine Visionen. Neue Einflüsse wirken jetzt auf den traditionellen Klang.

Mit dem „Graf Zeppelin Marsch" kündigte Louisa Kibler, die charmant und gekonnt durchs Programm führte, einen der bekanntesten und besten Märsche von Carl Teike an. Spannende Klänge präsentierten die Musiker bei der Filmmusik zu dem Thriller, „The da Vinci Code". Mit „Blue Hole" und dem rockigen Pop-Medley „Grönemayer" endete ein gelungenes Konzert mit einem guten Orchester.

 

„Ein echt tolles Konzert"

Die Vorsitzende Anna Denzel überreichte während des Konzertes Eugen Mayerhofer die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft. Dirigentin Ulrike Hänle lobte ihre Musiker für die gute Konzertvorbereitung und sagte: „Ich glaube, wir haben heute ein echt tolles Konzert abgeliefert".

Beim Finale des gelungenen Konzertabends sangen Chor und Konzertbesucher traditionell bei „Stille Nacht" zu den Klängen der Musikkapelle.

Michael Ziesel, stellvertretender Vorsitzender des Blasmusik-Kreisverbandes Biberach, hat während des Konzerts verdiente Musiker ausgezeichnet.

Bericht von Gerhard Rundel

 

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