polizei 578x240v01Kreis Biberach - Die Staatsanwaltschaft in Ravensburg und die Kriminalpolizei in Biberach ermitteln derzeit gegen fünf junge Männer aus dem Kreis Biberach wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts.

 

 

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei berichten, sollen die fünf Männer zwei Mädchen mit Alkohol und Drogen wehrlos gemacht haben. Drei der Verdächtigen sollen dann eine 14-Jährige vergewaltigt haben. Nach umfangreichen Ermittlungen konnten die fünf Verdächtigen jetzt identifiziert werden. Gegen die drei Hauptverdächtigen ergingen Haftbefehle.

 

Die Mädchen, 13 und 14 Jahre alt, hatten sich am Abend des 12. November mit den Männern getroffen, so die Erkenntnisse der Behörden. Sie hatten sich demnach mit ihnen am späten Abend verabredet. Drei der Verdächtigen sollen die Mädchen dann an einem vereinbarten Treffpunkt abgeholt haben. Sie sollen in eine Gemeinde im Kreis Biberach gefahren und in einer Garage zwei weitere Männer getroffen haben. Dort, so die Erkenntnisse der Ermittler, sollen die Fünf die 14-Jährige zunächst mit Alkohol, dann mit Rauschgiften willensunfähig gemacht haben. Einen sexuellen Übergriff habe die 13-Jährige verhindern können. Die 14-Jährige aber sei von drei Männern vergewaltigt worden, so die bisherigen Ermittlungserkenntnisse.

 

Am nächsten Tag erfuhren die Eltern davon und erstatteten Anzeige bei der Polizei. Die leitete sofort umfangreiche Ermittlungen ein. So gelang es, zunächst drei, später fünf Verdächtige zu ermitteln. Am Mittwoch durchsuchten Polizeibeamte die Wohnungen der Fünf sowie die Garage. In der Garagen fanden die Ermittler noch etwa 180 Gramm Marihuana und Amphetamin. Weiteres Rauschgift entdeckten sie in den Wohnungen der Verdächtigen.

 

Gegen diesen 32-Jährigen und zwei 20 und 19 Jahre alten Männer erließ der zuständige Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg Haftbefehle. Die wurden am Mittwoch vollstreckt, die Männer sitzen jetzt in Justizvollzugsanstalten. Die beiden anderen Verdächtigen, 27 und 34 Jahre alt, sehen den Ermittlungen auf freiem Fuß entgegen. Diese weiteren Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern derzeit noch an.

 

 

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ulm

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