Leutkirch/Emerlanden - Mehrere Gemeinderäte und Kandidaten des „Bürgerforums Leutkirch" stellten sich vergangene Woche bei einer gut besuchten Veranstaltung im Gasthaus „Säge" in Emerlanden vor. Im Zentrum der sehr lebhaften Diskussion stand das Thema Hochwasserschutz: mehrere Besucher kritisierten, dass die Stadt bisher wenig unternommen habe, um die Ortschaft Winterstetten vor künftigen Hochwässern zu schützen.

Falls die ursprünglich ins Auge gefasste große Lösung durch Schaffung eines neuen Bachbetts nicht finanzierbar sei, so müssten zumindest die bestehenden Bauwerke und Durchlässe saniert und erweitert werden.

Besonders bemängelt wurde, dass der örtlichen Feuerwehr bis heute dringend benötigte Gerätschaften zur Schadensbegrenzung nicht zur Verfügung gestellt wurden, obwohl dies mehrfach zugesagt worden sei.

Im Hinblick auf die Belebung der Innenstadt stellten die Kandidaten des Bürgerforums ihren Vorschlag zur Erweiterung der Fußgängerzone in der Marktstrasse Süd zur Diskussion. Dieser stieß größtenteils auf positive Resonanz – und wurde von einigen Besuchern durch Hinweise auf positive Beispiele in anderen Städten, wie etwa Kaufbeuren, Isny und Bad Waldsee untermauert.

Kritisch hinterfragt wurde von den Winterstettern dagegen die geplante Bebauung an der Isnyer Strasse. Nicht nur der Abriß der ehemaligen Hofstelle samt Wohnhaus am Ortsausgang sei zu beklagen, auch die vorgesehenen vier Gebäude mit vier bis fünf Stockwerken auf diesem Grundstück stießen auf große Bedenken.

Text Bürgerforum

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