Martin Gerster Berlin/Kißlegg - Enttäuschung in Kißlegg und in Waltershofen: Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) lehnt die Initiative des Bundestagsabgeordneten Martin Gerster ab probeweise ein Tempolimit auf der A 96 bei Kißlegg-Waltershofen einzuführen. Martin Gerster hatte sich im Namen von Kißlegg und Waltershofen nach einem Vororttermin mit einem entsprechenden Vorstoß an den CSU-Verkehrsminister gewandt.

 


„Insgesamt mangelt es nach hiesiger Einschätzung an den Voraussetzungen zur Durchführung eines Pilotversuchs", schreibt Staatssekretärin Katherina Reiche (CDU) in einem Schreiben an Gerster. Die Lärmimmissionen seien zu gering, die Unfallzahlen zu niedrig, begründet das CSU-geführte Ministerium die ablehnende Haltung.

Gerster zeigt sich enttäuscht über die Ablehnung: „Autobahnraser sind offenbar wichtiger als die Belange der Menschen im Allgäu und in Oberschwaben." Gerster kündigte an die Entwicklung weiter zu beobachten. „Ich bin mir sicher, dass in Tempolimit früher oder später kommt – so häufig, wie auf der A 96 Unfälle passieren", so der 43-Jährige. „Schade nur, dass immer erst ganz viel passieren muss, bis die Spitze des Bundesverkehrsministeriums handelt."

Pressemitteilung Büro Gerster

 

 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.