Leutkirch
- Rainer Eppelmann, ehemaliger Minister im DDR-Kabinett Modrow, Aktivist zu DDR-Zeiten, langjähriger CDU-Bundestagsabgeordneter und Pfarrer, besuchte Leutkirch und trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Am Abend war Eppelmann zu Gast beim "Talk-im-Bock" in der Leutkircher Festhalle. (Foto: Rainer Eppelmann (Mitte), trägt sich im Beisein von Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle (rechts) und Bürgermeister Martin Bendel (links) in das Goldene Buch der Stadt Leutkirch ein.)

 

„Ich habe fünf Kinder und fünf Enkelkinder und mir ist es nicht egal, ob diese in einer Demokratie oder einer Diktatur aufwachsen“, sagte Rainer Eppelmann am Montagnachmittag bei seinem Besuch im Leutkircher Rathaus.

Auf Einladung von Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle und in Begleitung des Talk-im-Bock (TiB) Moderators Raimund Haser, trug sich Eppelmann im Beisein von Bürgermeister Martin Bendel, sowie Vertretern der Gemeinderatsfraktionen und TiB-Sponsoren, in das Goldene Buch der Stadt ein.

OB Henle würdigte in seiner Ansprache die großen Leistungen und das jahrzehntelange Engagement des Gastes: „Rainer Eppelmann ist ein Kämpfer für Frieden und Abrüstung - sowohl vor als auch nach dem Fall der Mauer“, so Henle.

Bekannt wurde Rainer Eppelmann als DDR-Oppositioneller. Legendär wurden die Bluesmessen, die Eppelmann seit 1979 als Pfarrer in seiner Kirche veranstaltete. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands war er als CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von Anfang an setzte er sich dafür ein, die DDR-Vergangenheit aufzuarbeiten, statt sie zu verdrängen. Er ist Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Foto: Stadt Leutkirch

 


 

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