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Schloss Zeil - Manfred E. Scharpf „GÖTTERFUNKEN..." - 9. Atelierausstellung - ein Plädyer für die Unzerstörbarkeit des Lebens.

 

Manfred Scharpfs Atelierausstellungen haben sich als ein vorzügliches Konzept erwiesen neue Arbeitsthemen und Motive vorzustellen. Sein größtes Werk „Beatrice", von 2012 – 2013 entstanden, von den regionalen Medien begleitet, sowie in den Beilagen von TAZ und ZEIT hinreichend diskutiert, bildete auch den Beginn seines jüngsten Arbeitsthemas. Mit dionysischer Schaffensfreude führt er die schöpferische Kraft des „ewig Weiblichen" vor Augen – von der Magna Mater bis zur Venus. Diese Urbilder setzt er mit Hilfe höchst lebendiger Modelle aus dem Rotlicht, der Punkszene, aber auch mit pausbäckigen Landfrauen um. Gemalt ist dies alles in seiner unverwechselbaren Qualität, eine heute selten gewordene Synthese, in der hohes altmeisterliches Können mit Reflektion und Rezeption über unsere Zeit zusammenfällt. Dass es ihm gelang, die für seine Region so typische Kirchenmalerei in eine eigenständige zeitgenössischen Kunstform zu destillieren und damit sogar in New York und Brüssel auf Interesse stieß, belegt die außergewöhnliche innere Kraft dieses Künstlers.

„...GÖTTERFUNKEN..."
Der Besuch bei Göttern lohnt sich immer – und sei es als schöpferische Selbstspiegelung. Was sehen wir in dieser Ausstellung? Geistvoll-sinnliches, tiefgründig. Ein auf und ab zwischen Erde und Paradies. Berührungsängste sind unbegründet, hier wandeln Sie auf den Spuren des „Sorgenbrechers" Dionysos, dem Gott unzerstörbaren Lebens. Doch wacher Blick ist vonnöten, wenn der Maler sie listig in die Untiefen unseres Schlaraffenhimmels führt. Sicher geleitet werden Sie in diesem Spannungsfeld von Oben und Unten vom Thema der „Magna Mater", dem Urbild der Schöpfung – und der schönen Venus. Für den Auftritt dieser Göttinnen öffnet der Künstler die Pforten seines Elysiums über drei Wochen.

Himmlisch, den Hauch der gemalten göttlichen Wesen an dem Ort zu spüren, an dem sie auf den Montana Sacra des Allgäus – Schloß Zeil, hinabstiegen. Dieser Bilderzyklus wird ab 2015 die überregionalen Präsentationen erweitern, die in den vergangenen Jahren auf außergewöhnliches Interesse stießen.

Wir laden Sie herzlich am Sonntag, 14.9.2011, 11 Uhr zur Eröffnung ein.

Grußwort: Hermann Strampfer, Regierungspräsident Tübingen
Einführung: Prof. Dr. Helmut Gebelein – Magna Mater und Alchemie
Musikalische Begleitung: Jekaterina Afanasieva, Harfe

Öffnungszeiten der Ausstellung: täglich außer Montags, 14 – 18 Uhr, Eintritt: 3 € .

Während der Ausstellungsdauer wird das Werk „Beatrice" in der Spitalkirche von Bad Wurzach auch an den Wochenenden von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen sein. www.manfred-scharpf.de

 

 

 

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