CDU Reichenhofen
Reichenhofen
- Zur öffentlichen Veranstaltung mit Dr. Andreas Schockenhoff MdB lud der CDU-Ortsverband Reichenhofen ein. Zahlreiche Bürger waren gekommen, um Informationen über den Koalitionsvertrag sowie Aktuelles aus Berlin zu erfahren. Im Vorfeld der Veranstaltung fand die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes statt. (Foto v.l. Stellv. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Markus Posch, Ernst Schöllhorn, MdB Andreas Schockenhoff, CDU-Ortsvorsitzender Alexander Westermayer sowie CDU-Stadtverbandsvorsitzender Waldemar Westermayer)


Zu dieser Mitgliederversammlung konnte Vorsitzender Waldemar Westermayer einige Mitglieder begrüßen. Er berichtete über die Aktivitäten innerhalb des Stadtverbandes der vergangenen Jahre und konnte auf ein gutes Ergebnis in Reichenhofen für die CDU zurückblicken.

Nach Entlastung der gesamten Vorstandschaft standen nun die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Zum neuen Vorsitzenden wurde der 23jährige Alexander Westermayer einstimmig gewählt. Ihm zur Seite steht der bisherige Stellvertreter Ernst Schöllhorn, der seine Erfahrung als langjähriger früherer Vorsitzender in den Vorstand einbringen kann.

In der anschließenden öffentlichen Veranstaltung war nun das Referat von Dr. Andreas Schockenhoff MdB auf der Tagesordnung.

Schockenhoff ließ kurz die Bundestagswahl Revue passieren und berichtete von den Monaten, bis es endlich zur Großen Koalition gekommen ist. Grund hierfür war die Mitgliederbefragung der SPD, die erst im Dezember beendet wurde.

Der Koaltionsvertrag sei konkreter in der Ausführung wie der vorherige. Hier wurde nach dem Prinzip gearbeitet: Gründlichkeit vor Schnelligkeit.

In seinen Ausführungen ging er auch auf die Zuwanderungsdebatte ein. Deutschland brauche Fachkräfte aus dem Ausland. Ebenso sei es wichtig, dass die Bundesrepublik für Fachkräfte auf dem internationalen Arbeitsmarkt attraktiv bleibe, so Schockenhoff.

Auch ging er auf seine Tätigkeit als Rußlandbeauftragter ein. Er habe diese Aufgabe gerne ausgeführt, auch wenn er für diesen Bereich nun in der neuen Bundesregierung nicht mehr zuständig sei.

In der darauffolgenden Diskussion erläuterte Schockenhoff, dass die geforderte 32-Stunden-Woche bei Familien bei vollem Lohnausgleich im internationalen Wettbewerb nicht möglich sei und dies auch nicht im Koalitionsvertrag vereinbart wurde.

Als weiteres Thema wurde die EEG-Umlage angesprochen. Schockenhoff führte aus, dass der Zeitplan zur Energiewende nach Fukushima neu festgelegt wurde. Nun gelte es, diese Energiewende herbeizuführen, ohne dass die Bürger zusätzlich weiterhin belastet werden.

Zum Thema Rente konnte Schockenhoff berichten, dass die CDU sich bereits im Wahlkampf für die Mütterrente eingesetzt hatte, welche nun im Koalitonsvertrag beschlossen wurde. Ebenso stimmte die CDU für einen Rentenanspruch nach 45 Rentenbeitragsjahren zu; für die Finanzierung der Renten soll ein Kapitalstock angelegt werden.

Der neugewählte Vorsitzende Alexander Westermayer zog am Ende der Veranstaltung eine kleine Zusammenfassung und bedankte sich bei MdB Schockenhoff sowie den Besuchern für Ihr Kommen.

 

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