Titel

Hauerz - Die Trachtenkapelle Hauerz gestaltete am Ostersonntag in der Festhalle Hauerz unter der Leitung von Dirigent Markus Mikusch zusammen mit dem Musikverein Willerazhofen unter der Leitung von Erich Steiner ihr traditionelles Osterkonzert.

Der Hauerzer Vorstand Stefan Ritscher und sein Willerazhofener Pendant Florian Sauter konnten dazu neben zahlreichen Musikerkollegen die beiden Ortsvorsteher Meng und Peter, Bürgermeister Bürkle, Musikdirektor Herle jeweils mit Gattin sowie Stadtpfarrer Maier und den Ehrenvorsitzenden des Blasmusikreisverbandes Mütz begrüssen. Besonders begrüsste Ritscher auch die Freunde des befreundeten Musikvereines Niefern bei Pforzheim, die extra für das Konzert die 200 Km nach Hauerz auf sich genommen hatten.

Der Musikverein Willerazhofen eröffnete mit „Moses and Ramses" von Satoshi Yagisawa. Mit „Cape Horn" des bekannten Komponisten Otto M. Schwarz folgte ein erster Programmhöhepunkt: Hanna Eckstein, die beim letzten Jahreskonzert der Stadtkapelle Bad Wurzach den Solopart übernommen hatte, zeigte sich gemeinsam mit ihrer Dirigentin Petra Springer angetan von der Interpretation von Dietmar Schuhmacher, der laut den Ansagerinnen Katrin Ringer und Larissa Einsiedler grossen Wert darauflegte, das Solo mit einem Doppelhorn zu bestreiten.

Bei der „Star Wars Saga" von John Williams entführte die Kapelle Willerazhofen die Zuhörer in der überfüllten Festhalle in die Weiten fremder Galaxien, wobei beim musikalischen Kampf Gut gegen Böse natürlich das Gute siegte und die Galaxie gerettet wurde, schliesslich handelte es sich um einen der am meisten gesehenen Hollywoodstreifen.

Auch beim darauffolgenden „Charles Chaplin" den beliebtesten Filmmelodien des grossen Komikers blieb die Kapelle in der Glitzerwelt der Hollywoodfilme. Den Abschluss des ersten Konzertteils bildet „Vivat Athesis" des Südtiroler Komponisten Hans Finatzer. Bei der Zugabe „The Rose" verdienten sich die beiden Solisten Manfred Schuhmacher und Manuel Haag zu recht ein Sonderlob von ihrem Dirigenten Erich Steiner.

Orientalisch ging es nach der Pause und den bei Konzerten üblichen Saiten Saiten mit der Trachtenkapelle Hauerz weiter. Alle 67 Musiker und ihr Dirigent Markus Mikusch waren bei der Komposition des Schweizers Mario Bürki von Anfang an gefordert, aber sie bestanden die Herausforderung glänzend. Und das nicht nur bei dem alles Metallene an sich ziehende Magnetberg bei Bagdad, sondern noch vielmehr in dem zweiteiligen Poem „Traum des Oenghus", das Rolf Rudin nach einer Sage von der "Grünen Insel" komponiert hatte. Höchste Konzentration war nicht nur bei den Musikern und dem Dirigenten gefordert, auch dem Publikum wurde diese bei dem von Ansagerin Doris Schiedel als „Klangteppich aus dem mystischen Sagenkreis" angekündigten Stück, abgefordert. Diszipliniert verfolgte das fachkundige Publikum auch die an pianissimo kaum zu überbietenden Stellen des Werkes, um am Ende die Leistung der Musiker dann um so frenetischer zu beklatschen.

Mit Johann Strauss Sohn und dessen „Persischer Marsch" blieben die Hauerzer auch beim letzten offiziellen Stück des Konzertes ihrer orientalischen Linie treu.

Bevor die Zugabe der an diesem Abend spielfreudigen Hauerzer Musiker erklingen konnte, bedankten sich die Vorstände der beiden Kapellen mit Präsenten bei ihren Dirigenten und Ansagerinnen.

Aus der einen geplanten Zugabe „The Free Lance" des amerikanischen Marschkomponisten John Phillip Sousa wurde dann mit dem Konzertmarsch „Zugvogel" von Otto Wagner noch eine Zweite, ehe die Hauerzer Musikanten nach dem Verstauen ihrer Instrumente ihre wohlverdienten Saiten auf der Bühne geniessen konnten.

Bericht und Bilder Uli Gresser

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