jeggle herlazhofen
Herlazhofen
- Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes Herlazhofen sowie der landwirtschaftlichen Ortsvereine referierte Elisabeth Jeggle über die Europäische Union sowie die EU-Politik für den Ländlichen Raum. Zahlreiche Interessierte sowie Landwirte waren der Einladung gefolgt. (Foto v.r. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Waldemar Westermayer, Brigitte Schlecht, Monika Heinz, Elisabeth Jeggle MdEP, Frederic Haase und CDU-Ortsverbandsvorsitzender Alois Peter)


Nach einer kurzen Begrüßung von CDU-Vorsitzenden Alois Peter berichtete Jeggle darüber, dass seit 1. Januar Griechenland nun die Ratspräsidentschaft innehabe. Als Priorität der Ratspräsidentschaft erwähnte Sie, dass das Hauptaugenmerk auf der äußeren sowie inneren Sicherheit liege.

In ihren weiteren Ausführungen kam sie auf das Thema Flüchtlinge. Sie betonte, dass Italien und die Türkei nicht mit dem Problem der Flüchtlinge allein gelassen werden könne. Hier müsse die gesamte EU bei der Flüchtlingsproblematik helfen.

Ebenso ging Sie auf das Thema der Freizügigkeit von Rumänien und Bulgarien ein, das seit 1. Januar 2013 in Kraft ist. Es müssen klare Regeln aufgestellt werden, wer wie kommen darf. Bereits in anderen EU-Ländern gelte diese Freizügigkeit der beiden Länder schon.

In den letzten 15 Jahren hat es immer wieder Sorgen gegeben, was passieren wird, wenn die Ostblockländer aufgenommen werden, so Jeggle. Doch es sei ales problemlos verlaufen. Ebenso stelle sich künftig die Frage, wie es weiter geht, wenn die Ukraine nicht zur EU kommt.

Auch das Thema Euro und die jetzige Krise hätte gezeigt, dass bei manchen Dingen nachjustiert werden müsse, so MdEP Jeggle. Die Kontrolle der Banken sei wichtig geworden, jedoch dürfen die Banken nicht eingeschränkt werden. Es sollten weitweite Finanzregeln geschaffen werden. Für den Euro haben nun die „Waigel-Kriterien" wieder Gültigkeit.

In Ihren Ausführungen zur EU-Politik für den ländlichen Raum betonte Jeggle, dass es wichtig sei, die Landwirte zu unterstützen. Diese seinen Grundlagen für vieles, was in einem Dorf besteht.

In der darauffolgenden Diskussionsrunde konnte Jeggle Fragen zu Griechenland, zum Thema Flüchtlinge sowie zum „Greening" beantworten. Sie ging nochmals auf den Agrarhaushalt der EU ein und erläuterte den Begriff Greening.

Abschließend bat MdEP Jeggle, den CDU-Europakandidaten Norbert Lins in den bevorstehenden Wochen und Monaten vor der Europawahl zu unterstützen. Norbert Lins kandidiert auf dem Listenplatz 4 der CDU Baden-Württemberg für das Europäische Parlament.

Text CDU Stadtverband Leutkirch, Markus Posch

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