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Willerazhofen
(wz)- Die Feuerwehren aus Willerazhofen, Diepoldshofen und Heggelbach/Tautenhofen trafen sich zur gemeinsamen Hauptübung auf einem großen Aussiedlerhof bei Willerzahofen.

 

Seit Jahren durchlebt die deutsche Landwirtschaft einen grundlegenden Strukturwandel. Diese wesentlichen Veränderungen betreffen vor allem kleine Betriebe, denn ohne ausreichende Erträge oder eine rentable Einkommenskombination fehlt oftmals die Existenzgrundlage. Immer weniger, dafür aber immer größere Höfe entstehen in Deutschland. Dieser Strukturwandel mit weitläufigen Hofanlagen stellt die Feuerwehren vor große Herausforderungen.

Genau vor dieses Szenario mit einem angenommenen Brand der Heubergehalle und zwei vermissten Personen auf einem solchen Aussiedlerhof wurden die Einsatzkräfte am Samstag gegen 13:00 Uhr gestellt. Wie in der Primäralarmierung hinterlegt, unterstützten die Nachbarwehren Diepoldshofen und Heggelbach/Tautenhofen die örtliche Wehr aus Willerazhofen. Parallel zur Menschenrettung unter Atemschutz bauten die Übenden eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken aus dem 700 m entfernten Hochbehälter Willerazhofen auf. Der Erstangriff erfolgte aus einen Hydrant der hofeigenen Wasserversorgung. Gruppenführer Harald Schumacher legte bei der Ausarbeitung der Übung großen Wert darauf, die ausreichende Wasserversorgung zu testen.

Interessiert verfolgten die Ortsvorsteher Alois Peter und Josef Mahler sowie der Herlazhofer Abteilungskommandant Simon Netzer das Vorgehen der Einsatzkräfte. Bei der abschließenden Übungsbesprechung bekräftigten Alois Peter, selbst Feuerwehrmann in der Einsatzabteilung Heralzhofen-Urlau, Abteilungskommandant Paul Schiele aus Diepoldshofen und Zugführer Martin Waizenegger von der Kernwehr aus Leutkirch die Notwendigkeit solcher gemeinsamen Großübungen.

Text: Martin Waizenegger
Bild: Julian Waizenegger

 

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Die Einsatzkräfte gehen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung unter Atemschutz in die Heubergehalle mit Wasser aus der hofeigenen Wasserversorgung vor. Parallel bauen weitere Feuerwehrmänner eine zweite Wasserversorgung aus einem 700 m entfernten Hochbehälter auf.

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