13Diepoldshofen PanoramaDiepoldshofen - Zu zweit geht alles besser, so auch beim Doppelkonzert der Musikkapelle Diepoldshofen und des Musikvereins Haslach. Beide Vereine pflegen durch ihre Dirigenten freundschaftliche Beziehungen. Jetzt war es an der Zeit für einen gemeinsamen Konzertabend. Die Besucher erlebten ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzert mit Blasmusik auf hohem Niveau. Bild: Die Musikkapelle Diepoldshofen mit ihrem Dirigenten Louis Lau.

 

Der Vorstand der Musikkapelle Diepoldshofen Thomas Netzer konnte zusammen mit seinem Haslacher Kollegen Ludwig Fackler, neben zahlreichen Besuchern und Musikerkollegen auch Ortsvorsteher Josef Mahler, sowie den Leutkircher Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle recht herzlich begrüssen.

Beide Dirigenten begegneten sich mit ihren Musikerinnen und Musiker auf Augenhöhe, es ist immer wieder erstaunlich wie sich doch relativ kleine Ortschaften mit ihren Kapellen auf so einem hohen Niveau bewegen, dies ist sicher auch mit ein Verdienst der jungen und dynamischen Dirigenten Generation.

Unter der Leitung von Manfred Bachmor eröffnet der MV Haslach mit „Blue Hills March“ den Konzertabend. Danach folgte das Stück „Celtic Flutes“, die Flöte ist ein geschichtsträchtiges Instrument, das in fast allen Kulturen der Erde vertreten ist. Melodien in der Dramaturgie menschlichen Lebens, Liebe und Leid, Freude und Hoffnung sind die thematischen Inhalte dieses Werkes. Es waren nicht nur die beiden Solistinnen Sandra Boscher und Natalie Bartel, sondern auch das gesamte Orchester gefordert. Was mit besonders großem Beifall belohnt wurde.

Die Kapelle zeigte mit "Flying to the skies" eine ganz andere Facette. Hier hat der Schweizer Komponist, Christoph Walter, neben einprägenden und markanten Melodien auch ein Solo vorgesehen was von der Kapelle eindrucksvoll umgesetzt und gemeistert wurde.

Mit "Pilatus – Mountains of Dragons" erzählten die Musiker eine alte Sage von einer Drachenjagd am Schweizer Berg Pilatus mit seinen charakteristischen Zacken. Anschleichen in Piano, ein harter Kampf im höchsten Fortissimo und ein Happy End für Mensch und Drache, all das setzten die Musikerinnen und Musiker aus Haslach bestens um.

Mit dem „Marsch der Titanen“ und einer lautstark geforderten Zugabe beendete der Musikvereins Haslach den ersten Programmteil, die Kapelle wurde mit viel Applaus von der Bühne verabschiedet.

Durch das Programm der Gäste führte Paul Schmidberger, der mit seiner galanten und charmanten Art in teils humorvoller, aber auch sachlicher und informativer Weise auf das jeweilige Stück einzustimmen wusste.

Im zweiten Teil des Konzertes eröffnete die MK Diepoldshofen unter ihrem Dirigenten Luis Lau „Kings of Brass“, von Darrol Barry, weiter ging es mit „Riverdance“, das Stück wurde 1994 beim Eurovision Song Contest in Dublin als Pausenfüller in einer Show aufgeführt, die der irische Tänzer Michael Flatley gemeinsam mit dem Komponisten Bill Whelan ins Leben gerufen hatte, an diesem Tag begann ein Siegeszug um die Welt. In Riverdance wird keltische Musik mit moderner Stepakrobatik verbunden. Mit viel Gefühl für diese mittelalterlichen Klänge waren durch das ganze Stück Trompeteneinlagen zu hören. Das Orchester lies einen bei geschlossenen Augen fast die Stepptänzer sehen, die normalerweise zu diesen Klängen tanzen, ihre hohen Anforderungen an die Musiker und bezauberten die Zuhörer in gleichem Maße, dafür erntete die Kapelle auch riesigen Applaus.

In den Wilden Westen entführt wurden die Konzertbesucher mit dem Medley „Wild West von Ennio Morricone, unverwechselbare Melodien wie u. a. „Spiel mir das Lied vom Tod“, melodiös vorgetragen vom Trompetenregister, eingehende getragenen Klängen bis hin zum temporeichen Schluss präsentierte die Kapelle mit viel Spielfreude und Hingabe.

Ein besonderes Highlight des Abends „Glorifico Aeternum“ von Dean Jones. Diese Heilsarmee-Komposition bedient sich einer Kombination verschiedener traditioneller christlicher Lieder. Wer jedoch denkt, dass Glorifico Aeternum ein langweiliger Choral ist, täuscht sich gewaltig. Rhythmische Passagen, gespickt mit vielen Taktartwechseln, die der Kapelle höchste Präzision und Technik abverlangten, gingen Hand in Hand mit klangvollen lyrischen Stellen.

Zum Abschluss folgte der Konzertmarsch „Kaiserin Sissi“ dies ist nicht einfach nur ein Marsch. Er ist ein Meisterwerk aus der Feder von Timo Dellweg, mit dem Marsch ging man dann zur traditionellen Blasmusik über, die bestens beim Publikum ankam.

Natürlich mussten hier auch noch zwei Zugaben herhalten, diese erzeugten die richtige Stimmung in die Halle. Dazu gab es besonders von Gastkapelle Haslach einen anerkennenden Applaus.

Ihren Konzert Einstand durften Jennifer Dolp (Trompete) und Vera Schiele (Trompete) geben. Dirigent Louis Lau führte in humorvoller, aber auch sachlicher und informativer Weise durchs Programm.

Vorstand Thomas Netzer gab zum Schluss noch eine humorvolle Vorschau auf kommende Termine, so spielt die Kapelle beim anstehenden Kreismusikfest in Seibranz zum Fahneneinmarsch und im Herbst wird das 125 jährige Jubiläum der MK Diepoldshofen mit einem großen Konzert in der Festhalle Leutkirch gefeiert, dazu wurde OB Hans-Jörg gleich recht herzlich eingeladen.

Beide Dirigenten erhielten für ihren Einsatz ein kleines Präsent in flüssiger Form. Dank galt auch allen Mitwirkenden, sowie Küchen– und Bedienungspersonal.

Ein sehr gelungenes Konzert bei dem für jeden Geschmack etwas geboten wurde und alle in seinen Bann zog.

 

Text und Bilder von Josef Hanss
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#joompiter_dbszimageordering{Doppelkonzert Diepoldshofen 2016 - JH;;josef.hanss@diebildschirmzeitung.de;;Eingangsbestätigung JH}#

 

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