gospelweihnachtAitrach - Obwohl der Gospelchor Aitrach kaum Werbung für sein Konzert in der Pfarrkirche St. Gordian und Epimachus in Aitrach gemacht hatte, war diese – wie in jedem Jahr – bei der traditionellen Gospelweihnacht wieder bis auf den letzten Platz gefüllt.

 

Mit „Nobody knows (the trouble I see)“ und Hugo Seitz als Solisten eröffnete der Chor sein diesjähriges Konzertheimspiel. Vorständin Isabel Cirillo freute sich danach, dass sie auch in diesem Jahr wieder Bürgermeister Kellenberger und Pfarrer Geil zu diesem traditionellen Benefizkonzert begrüßen konnte.

Mit den Traditionals „Down by the riverside“ – Solistin: Chorleiterin Birgit Werner – „Joshua“ – Solisten: Susi Kaynak/Evelyn Ulrich/Sara Lappich – zeigte der Chor seine mitreißende Energie. Mit dem weltberühmten „Amazing grace“ – Solistin: Andrea Baumgärtner – das seine Entstehung einem Schlüsselerlebnis seines Autors John Newton verdankt. Dieser war als Kapitän eines Sklavenschiffes 1748 in schwere Seenot geraten und nach Anrufung des Erbarmens Gottes gerettet worden war, schloss der Chor dieses musikalische Genre ab.

Bei „Do you hear what I hear“ dem Auftakt zur Rubrik Weihnachtslieder zeichnete sich Birgit Werner als Solistin aus. Bei dem wohl weltweit berühmtesten Weihnachtslied „Stille Nacht“ (mit Andrea Baumgärtner als Solistin), das in diesem Jahr übrigens 200 Jahre alt wird wies Birgit Werner das Publikum in ihrer Anmoderation darauf hin besonders auf das Momentum der Stille zu achten. Auch Isabel Cirillo übernahm einen Solopart: Bei „Oh come let us adore Him“ konnte sich die Vorständin ebenso auszeichnen wie Herbert Schäffeler und Tanja Scheuch bei „Someday at Christmas“. Tanja Scheuch übernahm bei den meisten Stücken das Dirigat , zusätzlich verstärkte sie bei einigen Stücken die choreigene Band, zu der auch zweimal die Tochter von Pianist Thomas Eisele Alexandra Eisele mit ihrer Querflöte gesellte, die dabei ihre Konzert-Premiere feierte. Wie in jedem Jahr hatte der Chor für ihre Gospelweihnacht wieder neue Lieder einstudiert.

Dies waren „Dios esta“ und „Akheko“, die Vertonung des afrikanischen „Vater Unser“ mit den Solisten Hugo Seitz und Peter Barensteiner. Letzterer gab auch beim durch die Housemartins berühmt gewordene „Caravan of love“ sowie dem vom Gospelchor schon öfters aufgeführten „California dreamin“ den Solopart. Wie im Fluge war die Zeit an diesem Abend vergangen, denn mit „Witness “ (Solist: Harald Rölle) und dem Hits der Mamas & Papas bog die diesjährige Gospelweihnacht auch schon auf die Zielgerade ein.

 

Die Verabschiedung und Danksagung oblag wie immer Kurt Vöhringer. Er erläuterte den Konzertbesuchern, wofür in diesem Jahr die Spenden – der Chor trat wie in jedem Jahr ohne Gage auf – vorgesehen sind. Das Geld wird zum einen gespendet für „Benni & Co“ e.V. für die Aktion „Bären suchen eine neue Heimat“ , mit der Dagmar Mattes aus Reutlingen jungen Patienten, die von der unheilbaren Duchenne-Erbkrankheit betroffen sind, helfen will. Zum anderen wird mit den Spendengeldern die Aktion „Familien in Not“ der evangelischen Kirchengemeinde Leutkirch unterstützt.
Mit „Holy holy“ wie zum Beginn mit Hugo Seitz als Solisten endete das offizielle Programm der diesjährigen Gospelweihnacht. Nicht jedoch das Konzert, denn das begeisterte Publikum forderte und erhielt noch zwei Zugaben. Wie das Vorbild in Sister Act drehte der Chor mit Birgit Werner und Andrea Baumgärtner an der Spitze bei dem fetzigen „Shout“ noch einmal richtig auf. Und auch Peter Barensteiner stand bei dem Queen/ Freddie Mercury-Hit „Somebody to love“ den Beiden in nichts nach.

Aber ein Trost bleibt: Am Sonntag, den 9. Dezember besteht für Alle die Möglichkeit in Leutkirch in der Dreifaltigkeitskirche ab 19.00 Uhr noch einmal mit dem Chor die diesjährige „Gospelweihnacht“ mitzufeiern.

 

 

Text und Bilder Uli Gresser

 

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