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Kißlegg - Die Gesangsschule Susanne Wesselsky zeigte am Samstag, den 30. Juni auf der gut besuchten Seebühne Kißlegg, ein besonderes Unterhaltungskonzert mit einem nicht alltäglichen, aber dafür umso interessanteren und sehr anspruchsvollem, brillant gesungenen Programm.

 

Große Opernchöre wurden szenisch temperamentvoll dargestellt, dabei kraftvoll, wohl intoniert und - obwohl ganz ohne die lenkende Hand eines Dirigenten - gesungen, immer den richtigen Einsatz findend, wechselten sich ab, mit solistischen Beiträgen.

Besonders beeindruckend die „Glöckenarie“ aus der Oper Lakmé gesungen von Julia Küpfer Hilgath (Koloratursopran). Das Publikum schien förmlich den Atem anzuhalten, aber die sehr hohen Töne flossen der Sängerin ganz mühelos aus der Kehle. Das wurde mit frenetischem Beifall belohnt. Ebenso die herausragende Leistung der Altistin Heike Ihler, die mit ihrem warmen, leidenschaftlichen Kang, die Zuschauer mit einer Arie aus der Oper „Samson und Dalia“ berührte.

Aber auch im zweiten Teil, der sich mehr der heiteren Muse widmete, waren ganz tolle Einzelleistungen zu hören. Alle aufzuzählen würde hier zu lange dauern. Aber man kann es ganz kurz sagen- Wer auf dieser Bühne stand, der konnte auch wirklich singen, denn fast alle bekamen die Gelegenheit dies zu zeigen. Zum Finale beeindruckte noch einmal das gesamte Ensemble mit „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ (in der Originalfassung – mit Chor – gesungen)

Es entstand ein wahrer Klangteppich, der Sänger und Zuschauer gleichermaßen berührte (Solisten: Susanne Wesselsky und Gerhard Rimmele). Das anspruchsvolle Konzert wurde von Jürgen Jakob am E-Piano virtuos begleitet. Bleibt zu wünschen, dass von dieser kleinen privaten Gesangsschule noch weitere besondere Konzerte, mit so gut ausgebildeten Sängern zu hören sind.

 

Berich und Bild

Clemens Stadler Gemeinde Kißlegg

 

 

 

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