Spatenstich Firma Stengele

Kißlegg - „Qualität seit 1927", damit wirbt die Kißlegger Firma Stengele Holz – und Kunststofftechnik GmbH, die 1927 als Ein-Mann Unternehmen startete und mittlerweile hundert Mitarbeiter zählt. Am Freitag, 1. August, fand nun der Spatenstich für die nächste Erweiterung in Kißlegg Zaisenhofen statt. Insgesamt 7.000 Quadratmeter neuer Produktions- und Lagerflächen sollen auf dem 19.000 Quadratmeter großen Bauareal bis 2016 entstehen. Auf dem Bild (von links noch rechts): Markus Steidle (Firma: Pro-bau GmbH) , Roland Kant (Amtsleiter Finanzverwaltung Kißlegg), Werner Bachmann  (Finanzverwaltung Kißlegg), Manfred Rommel (Amtsleiter Bauverwaltung Kißlegg), Dieter Krattenmacher  (Bürgermeister Gemeinde Kißlegg), Erwin Stengele (Stengele GmbH, Geschäftsführer ), Andreas Müller, (Firma :Pro-bau GmbH, Geschäftsführer), Jürgen Halder (Stengele GmbH) und Oliver Kamer  (Firma: Max Wild GmbH).


Camping boomt. Mit 1,35 Millionen in Europa existierenden Reisemobilen, von denen 450.000 alleine in Deutschland zugelassen sind, hat sich das Reisen mit dem Wohnmobil zu einem wichtigen touristischen Faktor entwickelt. Wichtige Kennzahlen auch für Erwin Stengele, der die Erweiterung seiner Produktions- und Lagerflächen auch als eine zentrale Voraussetzung sieht, weiterhin im Wettbewerb in der Zulieferbranche konkurrieren zu können.

Die Firma Stengele produziert für die führenden deutschen Reisemobilhersteller. Die Produktpalette siedelt sich vor allem im Leichtbaubereich an: von der Fußbodenplatte, über Tische, Bettenroste bis hin zu Möbelfronten ist alles im Sortiment vertreten. „Trägheit dürfen wir uns in dieser Branche nicht leisten. Mittlerweile arbeiten alleine drei meiner Mitarbeiter im Bereich der Forschung und Entwicklung. Einerseits werden die gesetzlichen Richtlinien und Maßnahmen immer strikter, andererseits steigen die Ansprüche der Urlauber. Für uns ist das täglich aufs Neue eine Herausforderung, die wir aber bis heute gut gemeistert haben", so Stengele.

Das Bauvorhaben gliedert sich in zwei Bauphasen, die sich über die kommenden zwei bis drei Jahre erstrecken werden. „Im ersten Bauabschnitt werden neue Produktions- und Lagerhallen mit einer Fläche von 3.000 Quadratmetern entstehen. Hiermit wird vordergründig die Entlastung des bisherigen Firmenstandorts am Erlenweg bezweckt. Die Produktion wird hier an Ostern 2015 starten können. Im zweiten Bauabschnitt entsteht dann die Erweiterung der Produktions- und Lagerhalle auf zusätzliche 4.000 Quadratmeter, welche die Firmenstätte am Erlenweg komplett ersetzen wird", erläutert Markus Steidle, Projektverantwortlicher des durchführenden Planungsbüros Pro-Bau GmbH, das Vorgehen. Auch Oliver Kamer, Bauleiter der Firma Max Wild zeigt sich zufrieden über den bisherigen Baufortschritt. „Momentan haben wir fünf Beschäftigte hier vor Ort, die sich noch bis Ende des Jahres um alle Angelegenheiten im Tiefbau kümmern werden. Wir haben Glück und hier eine außergewöhnlich gute Qualität an Baugrund vorgefunden. Daher verläuft alles bisher nach Zeitplan und ich bin zuversichtlich, dass wir Ende des Jahres fertig werden und dann die Kollegen vom Hochbau übernehmen können."

Für die Endplanung ist ein zusätzlicher Bürokomplex geplant, der neben einzelnen Büros vordergründig zahlreiche Sozialräume für die Mitarbeiter bereithalten wird. „Die Baumaßnahme ist ein dringend notwendiger Schritt", erklärt Bauherr und Unternehmensführer Erwin Stengele weiter. „So ermöglicht die Vergrößerung unserer Produktions- und Lagerflächen einerseits, dass wir weiterhin die Qualität liefern können, die unsere Kunden von uns gewohnt sind. Andererseits profitieren auch die Mitarbeiter gewaltig von den Neuerungen: zahlreiche Sozialräume, eine hellere Arbeitsstätte, insgesamt mehr Raum – das sind schon einige Vorzüge, im Vergleich zum bisherigen Arbeitsalltag." Bis 2016 sollen so dann auch bis zu 140 Arbeitnehmer beschäftigt werden können.
„Mein Dank geht vor allem auch an die Gemeinde Kißlegg für die hervorragende Zusammenarbeit und die schnelle Abwicklung meines Baugesuchs", so Stengele abschließend.

Auch Kißleggs Bürgermeister Dieter Krattenmacher sprach dem Bauherren seine Glückwünsche aus. „Die Firma Stengele ist ein gelungenes Beispiel für ein mittelständisches Unternehmen, das heutzutage aus dem Bereich der Reisemobilbranche nicht mehr wegzudenken ist. Die bauliche Vergrößerung war ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Unternehmens und ich bin froh, dass wir als Gemeinde die Baufläche in Zaisenhofen anbieten konnten. Besonders freut sich Krattenmacher auf den Abschluss des zweiten Bauabschnitts, denn die vorgesehene Standortverlagerung vom Erlenweg nach Zaisenhofen ist nicht nur ein Gewinn für die Firma Stengele. „Auf dem heutigen Firmengelände im Erlenweg wird ein attraktives Einzelhandelszentrum geplant. Dazu finden bereits Gespräche mit Einzelhandelsketten und Drogeriemärkten statt", so der Bürgermeister abschließend.

 

Text und Bild: Gemeinde Kißlegg

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