Raimund Haser

Kisslegg - Ich freue mich sehr darüber, dass Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) aus eigenem Antrieb heraus rasch gehandelt und die in Baden-Württemberg liegenden Höfe hat überprüfen lassen. Nichts ist im Sinne der Vertrauensbildung wichtiger, als in einer solchen Situation seitens der Regierung Handlungsfähigkeit und Transparenz zu zeigen.

 

Das Ergebnis der Untersuchungen deckt sich mit meiner Einschätzung, dass die Bauernhöfe des betroffenen Landwirts diesseits der Landesgrenze in einem ordentlichen Zustand sind. Differenzierung ist also angesagt! Mir ist es wichtig, dass wir trotz der schockierenden Bilder und den offenbar nachgewiesenen Verstößen in unserer Nachbarschaft nicht die Milchwirtschaft an sich und erst recht nicht alle Bäuerinnen und Bauern unter einen Generalverdacht stellen.

 

Wenn Verstöße beim Tierschutz oder auch im Naturschutz vorkommen, werden diese in unserem Land mit aller Härte bestraft. Hier gibt es keine Toleranz. Kein Hof arbeitet heute unbeobachtet vor sich hin. Deshalb und aufgrund vieler eigener Besuche auf unseren Bauernhöfen begegne ich trotz dieser aktuellen Vorkommnisse unseren Allgäuer Landwirten, die tagtäglich ihr Bestes für ihre Tiere und für unsere hochwertige Lebensmittelversorgung tun, weiterhin mit tiefem Respekt für ihre nicht immer einfache Arbeit.

Raimund Haser
Mitglied des Landtags (MdL)

 

 

 

Stellungnahme zu Milchviehbetrieb Bad Grönenbach und Überprüfung der Betriebsstätten in Kißlegg

Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL hat umgehend zwei Höfe im Landkreis Ravensburg des Milchviehhalters aus Bad Grönenbach/Bayern überprüfen lassen und Sachstand angefordert

Fazit des zuständigen Amtstierarztes: Beide Tierhaltungen und Tiere sind in ordentlichem Zustand, kein Hinweis auf Misshandlungen / Kontrolle fand am 9. Juli statt

 

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz teilt mit, dass Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL unmittelbar nachdem Tierschutzprobleme auf dem Hof eines Milchviehhalters in Bad Grönenbach/Bayern bekannt wurden, das zuständige Veterinäramt des Landkreises Ravensburg beauftragte, zwei Betriebsstätten desselben Milchviehhalters in Kißlegg zu überprüfen. Die beiden in Baden-Württemberg gelegenen Höfe werden nicht durch den Landwirt aus Bad Grönenbach geleitet, sondern haben eigene Betriebsleiter. Auf beiden Betriebsstätten werden in Summe rund 300 Tiere gehalten.

Zwei Amtstierärzte des Veterinäramtes Ravensburg halten in ihrem Bericht für beide Betriebsstätten einen „ordentlichen Zustand“ fest. Hinweise auf Misshandlungen gebe es nicht.

 

„Die Bilder aus Bad Grönenbach, die wir aus den Medien kennen, haben nichts mit unserer Vorstellung von Tierschutz und Landwirtschaft zu tun, geschweige denn decken sie sich mit geltendem Recht und Gesetz. Tierschutz muss immer an oberster Stelle stehen. Die veröffentlichten Bilder sind unerträglich, solche Zustände darf es nicht geben. Die beiden Betriebsteile in Baden-Württemberg werden in nächster Zeit verstärkt Kontrollen unterzogen“, sagte die Sprecherin des Ministeriums, Isabel Kling.

 

 

 

 

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