09Vertreter der Abteilung Marktüberwachung mit Herrn TappeserTübingen - Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Wir engagieren uns für Sicherheit, Umwelt und fairen Wettbewerb“ Bild: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Marktüberwachung stellen gemeinsam mit Regierungspräsident Klaus Tappeser (ganz rechts) ihre Arbeit vor; © RP Tübingen

 

Regierungspräsidium Tübingen vermittelte in Ulm Einblicke in die praktische Arbeit der täglichen Kontrolleure im Bereich der landesweit zuständigen Marktüberwachung. Themen wie die Sicherheit von Produkten, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben an den Energieverbrauch und die chemische Unbedenklichkeit der Produkte standen im Mittelpunkt.


Die Abteilung „Marktüberwachung“ am Regierungspräsidium Tübingen stellt sich mit acht Dienstorten in ganz Baden-Württemberg und jährlich 12.000 Produktprüfungen den Herausforderungen eines wachsenden und sich schnell verändernden Marktes. Dabei steht nicht nur der Präsenzhandel im Fokus, auch der Onlinemarkt wird immer wichtiger. So kaufen Verbraucherinnen und Verbraucher am PC zu Hause oder auf dem Smartphone inzwischen weltweit ein und achten dabei meist in erster Linie auf den Preis.


Mit der Grenze zur Schweiz verfügt Baden-Württemberg über eine EU-Außengrenze. Die Kontrollen stellen die letzte Möglichkeit dar, die importierten Produkte darauf zu überprüfen, ob sie den in der EU geltenden Anforderungen genügen. Manches der über Luftfracht aus allen Teilen der Welt über die Schweiz dann letztlich in die EU importierten Produkte erwies sich in der Vergangenheit als mangelhaft oder problematisch. „Produkte, die den europäischen Sicherheitsanforderungen nicht genügen, behindern den fairen Wettbewerb“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Denn Sicherheit erfordert in vielen Fällen einen höheren Aufwand bei der Herstellung der Produkte.


Im Landratsamt Alb-Donau-Kreis präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marktüberwachung Messgeräte und Hilfsmittel, die sie bei den Überprüfungen benutzen. Das Themenspektrum der Marktüberwachung ist groß: von der Sicherheit von Elektrogeräten bis zu den Gesundheitsgefahren für Kleinkinder. Mit Prüfgeräten wie Elektrotestgeräten oder Prüfzylindern für Kleinteile von Spielzeugen ist die Marktüberwachung gut aufgestellt. So lässt sich herausfinden, ob Steckdosen defekt sind und welche Kleinteile von Kindern verschluckt und in die Lunge eingeatmet werden können.


Bei Kontrollen der Marktüberwachung sind im vergangenen Jahr in Modeschmuck Cadmiumgehalte gefunden worden, die den erlaubten Grenzwert um das 3000-fache überschreiten. Aber auch der Energieverbrauch von Leuchtmitteln wird regelmäßig getestet. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher ist wichtig, dass die Lichtleistung, die auf der Verpackung abgedruckt ist, tatsächlich auch abgestrahlt wird.


Darüber hinaus ist die Marktüberwachung auch bundesweit tätig. So wurde vor kurzem die Servicestelle „Stoffliche Marktüberwachung“ am Regierungspräsidium angesiedelt. Die Servicestelle unterstützt die Bundesländer bei der Marktüberwachung und stellt ihnen Informationen zur Verfügung, insbesondere im Bereich der Chemikaliensicherheit. Die Servicestelle wird von den Bundesländern finanziert.





Presseinformation und Bild Regierungspräsidiums Tübingen


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