landkreis ravensburgKreis Ravensburg – Der Kreisumlage-Hebesatz für das Haushaltsjahr 2019 soll von den bislang vorgesehenen 30 Prozent auf 28 Prozent gesenkt werden. Das teilte die Verwaltung in der gestrigen Sitzung des Verwaltungsausschusses mit. Hintergrund ist eine Erhöhung der Landeszuweisungen.

 

 

Bereits im vergangenen Jahr wurde der Hebesatz um 2,5 Punkte auf 30 Prozent gesenkt. Bislang war geplant, diesen Stand für die kommenden Jahre zu halten – auch im Sinne einer gewissen Planungssicherheit für die Städte und Gemeinden im Landkreis. „Vor einigen Tagen haben uns neue Zahlen des Landes Baden-Württemberg erreicht. Auf dieser Grundlage kann der Kreisumlage-Hebesatz für das Jahr 2019 aus Sicht der Verwaltung nochmals um zwei Prozentpunkte auf 28 Prozent gesenkt werden“, so Kreiskämmerer Franz Baur.

„Momentan ist der Landkreis Ravensburg bei vielen Vorhaben noch in der Planungsphase. Sobald es an die Umsetzung der Maßnahmen geht, ist eine erneute Anpassung der Kreisumlage jedoch unerlässlich.“ Wie berichtet kommen mittelfristig hohe Investitionen auf den Kreis zu. Alleine für die Sanierung der kreiseigenen beruflichen Schulen fallen im Zeitraum von 2020 bis 2040 Ausgaben von rund 300 Millionen Euro an. Auch die Bürger- und Mitarbeiterfreundlichkeit und damit verbunden eine gute Erreichbarkeit sowie eine Anpassung der verschiedenen Gebäude der Kreisverwaltung an einen zeitgemäßen Stand haben hohe Priorität.

Der Haushalt 2019 wurde dem Kreistag am 20. November erstmalig vorgestellt. In der kommenden Sitzung am 13. Dezember in Horgenzell wird der Entwurf dann eingehend beraten.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok