Jung Union RavensburgRavensburg - „Politische Bildung gehört zum ganzheitlichen Bildungsauftrag, den unsere allgembeinbildende Schulen haben“ - Matthäus Bürkle, JU Kreisvorsitzender.



Der Plan der Pädagogischen Hochschule Weingarten, die Lehramtsausbildung im Bereich der Politischen Bildung komplett abzuschaffen stößt bei der Jungen Union Ravensburg auf starke Kritik. „Gerade in Zeiten, in denen populistische Kräfte versuchen Fuß zu fassen, ist es entscheidend, Pädagogen in politischer Bildung zu schulen, um den Schülern Experten an die Hand zu geben, die dabei unterstützen können politische Prozesse zu reflektieren“, erklärt Maximilian Klingele, der selbst Politik auf Lehramt an der PH Weingarten studiert hat und seit 2014 im Stadtrat von Bad Waldsee sitzt.


Bei der Jungen Union teilt man ganz klar die Überzeugung, dass die Abschaffung des Angebots sich nicht mit dem Artikel 21 Abs. 2 der Landesverfassung von Baden-Württemberg, welcher Gemeinschaftskunde als ordentliches Lehrfach an allen Schulen festlegt, vereinbaren lässt. „180.000€ Kostenersparnis reichen nicht im Geringsten aus, um den hohen immateriellen Wert, der der politischen Bildung zweifellos zukommt zu kompensieren“, so Samuel Kohler, Kreispressereferent der Jungen Union. Die Junge Union appelliert an den Senat der PH Weingarten Vernunft walten zu lassen und die Lehrer dahingehend zu unterstützen, da diese ansonsten weder fachlich noch fachdidaktisch geschult seien und damit fachfremd unterrichten müssten.


Dies erschwere es ihnen dementsprechend auch ihren Bildungsauftrag in vollem Umfang auszuführen, sagt Matthäus Bürkle, Kreisvorsitzender der JU Ravensburg. Die JU befürchtet zudem, dass die Streichung des Politikangebots eine Flucht vieler Studenten an eine andere Hochschule mit sich ziehen könnte.




Presseinformation JUNGE UNION KREISVERBAND RAVENSBURG PRESSEREFERENT Samuel Kohler


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