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Mochenwangen – Am vergangenen Donnerstag war Heike Engelhardt, SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Ravensburg, zu Besuch beim international aktiven Industrie-Reinigungsbetrieb RIGA GmbH in Mochenwangen. Der in Weingarten aufgewachsene und heute in Bad Waldsee lebende Helmut Riga hat 1978 das Familienunternehmen gegründet, dass er heute gemeinsam mit seinem Sohn führt. Engelhardt hat sich nach einer Betriebsbesichtigung im Gespräch mit Helmut Riga über dessen Erwartungen an die SPD Mittelstands- und Wirtschaftspolitik unterhalten. (Im Bild: Helmut Riga, Heike Engelhardt)

 

Die Riga GmbH beschäftigt aktuell 135 Mitarbeiter und ist vor allem im Behälter- und Teilemanagement tätig. In nahezu allen industriellen Bereichen kommen Behälter zum Einsatz, professionelles Behältermanagement ist das Kerngeschäft von RIGA und dort insbesondere die Dienstleistungen Reinigung, Konfektionierung und Labeling. Ergänzt wird dies auf Wunsch durch Lagerhaltung und sogar Just-In-Time Auslieferung an sieben Tagen in der Woche.

 

Angefangen hat alles 1978 mit der Gebäudereinigung. Helmut Riga stellte aber schnell fest, dass dort kein Geld zu verdienen ist. Er nennt es „sein Hobby“ in Maschinen zu investieren. Dies eröffnete ihm neue Perspektiven für lukrativere Geschäftsfelder. Zuerst die Wartung von Klimaanlagen, dann die Reinigung von Lüftungsanlagen, wo er bis heute nur ganze drei Mitbewerber in Deutschland hat. Schließlich kam dann noch die bis heute erfolgreiche Behälterreinigung dazu.

 

Helmut Riga hält viel von Mitarbeiterbindung, so hat er zahlreiche Arbeitnehmer, die schon zehn oder sogar 20 Jahre für ihn arbeiten. Trotz handwerklicher Arbeit hat er eine gute Frauenquote von einem Drittel in seinem Betrieb, sogar eine weibliche Führungskraft im Bereich der Logistik kann er vorweisen.

 

Im anschließenden Gespräch mit Heike Engelhardt wurde die zunehmende Problematik der Mitarbeiterüberlassung thematisiert, was für Riga „kein großes Thema“ ist, er setzt hier lieber auf sein eigenes Personal.

 

Beim Thema Rente sind die Erwartungen an die Politik von Riga ganz klar abgesteckt, denn „er kann sich nicht vorstellen, wie jemand der im Arbeitsleben 2.000 Euro netto verdient und dann gerade noch 48 % davon als Rente bekommen soll, also unter 1.000 Euro, davon noch leben soll“. So müssten immer mehr Ältere noch arbeiten gehen und das ist für ihn beschämend für unser Land.

 

Skandalös ist für ihn, dass der Staat sogar an der Altersvorsorge der Bürger noch verdienen will, Lebensversicherungen nachträglich zu besteuern, ist für ihn ein politischer Fehler. Für ihn trägt nicht eine Partei, sondern es tragen alle Parteien die Verantwortung für die Fehler der Vergangenheit.

 

Heike Engelhardt nahm für ihre künftige politische Arbeit eine Menge neuer Impulse aus diesem offenen und konstruktiven Gespräch mit Helmut Riga mit auf den Weg. Gegenüber Riga betonte Sie, dass Sie für eine neue Politik stehe und deshalb nach Berlin in den Bundestag einziehen will.

 

Text und Bilder derWALDSEEer Oliver Hofmann

 

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