Bild01 Westermayer besucht Sauenhaltung

Kreis Ravensburg - Waldemar Westermayer, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Ravensburg, besuchte diese Woche den Betrieb von Theo Hepp in Ebersbach-Musbach. Dieser betreibt dort seit 35 Jahren Sauenhaltung und nimmt mit seinem Betrieb seit Juli 2015 an der Initiative Tierwohl teil, einer Brancheninitiative von Lebensmitteleinzelhandel, Landwirtschaft und Fleischwirtschaft. Finanziert wird die Initiative vom teilnehmenden Lebensmitteleinzelhandel. Bild: Von links nach rechts: Hofbesitzer Theo Hepp, Waldemar Westermayer und Theo Hepp, Sohn des Hofbesitzers

 


Die beteiligten Unternehmen führen pro verkauftem Kilogramm Schweine- und Geflügelfleisch 4 Cent an die Initiative ab. Mit diesem Geld werden Tierhalter wie Theo Hepp für die Umsetzung von Tierwohlmaßnahmen honoriert. Dazu gehört beispielsweise Beschäftigungsmaterial für die Tiere aus Holz oder Hanfseile. Zudem haben die Schweine 20 Prozent mehr Platz. Auch Raufen mit Heu hat Hepp aufgestellt.


Das Heu ist gut für die Verdauung der Schweine und eine zusätzliche Beschäftigung. Auf dem Betrieb in Ebersbach-Musbach konnte sich der Abgeordnete ein Bild davon machen, wie die Initiative Tierwohl in der Praxis aussieht. Auf dem Hof werden 420 Muttersäue gehalten. Die Ferkel werden nur an Mastbetriebe in der Region verkauft. Gemeinsam mit Theo Hepp, seinem Sohn und einer Vertreterin der Initiative Tierwohl nahm Waldemar Westermayer an einem Stallrundgang teil. Im anschließenden Gespräch mit Theo Hepp wurden auch aktuelle Herausforderungen für die Landwirtschaft besprochen.


Dazu erklärte Waldemar Westermayer: „Das Thema Tierwohl ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Den Bürgerinnen und Bürgern ist es zunehmend wichtiger zu wissen, wie ihre Lebensmittel erzeugt werden und woher sie stammen. Mich freut besonders, dass mit Theo Hepp ein regionaler Betrieb an der Initiative Tierwohl teilnimmt. Verantwortungsbewusst erzeugte Lebensmittel aus der Region für die Region – das ist der richtige Weg.“



Dr. Alexander Hinrichs von der Initiative Tierwohl ergänzte: „Betriebe wie der von Theo Hepp setzen Tierwohlkriterien um und verändern die Nutztierhaltung so schrittweise. Wenn in der Breite eine Veränderung geschehen soll, dann geht das nur Schritt für Schritt. Maximalforderungen sind da nicht zielführend.“


Pressemitteilung und Bilder Waldemar Westermayer MdB

Bild02 Westermayer besucht Sauenhaltung

Bild: Die aufgestellten Heuraufen sind bei den Ferkeln beliebt

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