Achberg, 2.9.17007, Kraftquellen

Bad Waldsee - Im landkreiseigenen Schloss Achberg, kurz vor Lindau, wird vom 12. August bis zum 22. Oktober die Ausstellung „KRAFTQUELLEN“ gezeigt, eine Schau, die sich im weitesten Sinne in den religiösen Kontext des diesjährigen Lutherjahres einreiht. Auch zwei Objekte aus Bad Waldsee sind dort vertreten, die sonst als Leihgabe der OEW (Oberschwäbische Elektrizitätswerke) ihren Platz im Museum im Kornhaus haben: ein Grablegechristus und ein Schmerzensmann, beide aus der ZürnSkulpturensammlung. (Im Bild: Die Skulptur, die hier als „Auferstehungschristus“ präsentiert wird, hat den Künstler Christoph Frick als Paten. Er stellt sie in eine Fotoabfolge aus dem Garten des Schlosses Sanssouci mit halb geöffneten Gitter-Türen, hinter denen sich Weinreben ranken.)

 

Das Ausstellungskonzept, das von Dr. Ilonka Czerny erstellt wurde, sah vor, dass sich ein zeitgenössischer Künstler je ein sakrales Werk aus der Zeit von um 1150 – 1800 aussuchen, mit ihm eine Patenschaft eingehen, und in einen neu geschaffenen Kontext stellen konnte.

 

16 Räume des frühbarocken, ehemaligen Deutschorden-Schlosses mit seinen mit weißen Stuck-Ornamenten geschmückten Decken zeigen solche Rauminstallationen: die unterschiedlichsten, zeitgenössischen Positionen in Verbindung mit 16 hochkarätigen Exponaten religiöser Kunst. Eine Ausstellung, die manch neuen Blickwinkel bietet und zum Nachdenken anregt.

 

Doch auch an das leibliche Wohl kann bei einer anschließenden Einkehr im neu eingerichteten Café der Landfrauen im ehemaligen Amtshaus gedacht werden.

 

Öffnungszeiten: Freitag: 14.00 – 18.00, Samstag und Sonntag: 10.00 - 18.00
Eintritt: Erwachsene: 6,- €, ermäßigt: 5,- €; Schüler, Studenten: 3,50 €

 

Text und Bild von Brigitte Hecht-Lang

 

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