29kindergartenEintürnen - Lange mussten die Eintürner Kinder und Erzieherinnen des katholischen Kindergartens Maria Theresia auf diesen Tag warten: Nach gut eineinhalb Jahren Bauzeit war es endlich soweit, am Sonntagvormittag wurde mit einem Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen die Einweihung vorgefeiert, die eigentliche Weihe und der Tag der offenen Tür folgten dann am Nachmittag. Bild: Pfarrer Paul Notz (li.) mit Bürgermeisterin Scherer, Kindergartenleiterin Sabine Lang und Ortsvorsteher Berthold Leupolz beim Segnungsrundgang durch das grundsanierte Haus

 

Dass der Tag auch würdig gefeiert wurde, dafür sorgte Ortsvorsteher Berthold Leupolz, in Personalunion auch 2. Vorstand des Kirchengemeinderates: Mit einem Festzug rund um den Pfarrgarten, angeführt von der Musikkapelle Eintürnen mit den Fahnen und Abordnungen der Vereine, den Kindergartenkinder und ihre Erzieherinnen, zogen Bürgermeisterin Alexandra Scherer und Stadtbaumeister Matthäus Rude gemeinsam mit Pfarrer Paul Notz vorbei am vollbeflaggten Rathaus zum Gottesdienst in die Pfarrkirche St. Martin ein.


Dort sorgten die Kindergartenkinder selbst für die Besucher mit dem Lied „Herein, Herein wir laden alle ein“ für eine würdige Begrüßung waren auch sonst noch an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt, der von der Jugendchorband und dem Chor selbst musikalisch mitgestaltet wurde. Pfarrer Notz verwies in seiner Predigt auf den Kirchenpatron St. Martin und dessen Darstellung über dem Hochaltar, wie er seinen Mantel mit dem Bettler teilt. Folgerichtig wurde daran anschließend gemeinsam das Lied „Verschließt die Augen nicht vor dem Leid der anderen“ gesungen.


Auch für die Leiterin des Kindergartens, Sabine Lang, war dieser Tag ein ganz besonderer, ist sie doch seit genau 25 Jahre an diesem Kindergarten tätig. Darauf wies Pfarrer Notz hin ehe sich Ortsvorsteher, Bürgermeisterin, Schulleiterin und Sabine Lang mit vielen Eltern und natürlich den Kindern aufmachten, um gemeinsam mit Pfarrer Notz ums ganze Kirchenschiff zu tanzen. Mit den Fürbitten „Sei in unserer Mitte“ erbaten sich Kinder, Eltern und Erzieher Gottes Segen für „ihren“ Kindergarten.


Mit einem zweiten Festzug um den Pfarrgarten ging es dann zum Frühschoppen und zur Stärkung in die Festhalle, wo Berthold Leupolz die Gäste noch einmal begrüßte und selbst als Oberkellner mit Frack und Zylinder mit Hand anlegte, ehe es hinüber ging zum Kindergarten und zur eigentlichen Feier. Dort wurden die Gäste von den mit viel Hingabe singenden „Zwergen vom Berg“ erneut musikalisch von begrüßt, ehe Bürgermeisterin Scherer mit einem Grußwort den Festakt eröffnete. „Vielen Dank an die Kinder für den herzerfrischenden Vortrag.


Der Umbau, der viel länger dauerte und auch teurer wurde als geplant, erforderte von allen Beteiligten viel Toleranz,“ sagte sie. Obwohl es ein katholischer Kindergarten ist, habe die Stadt im Laufe der Planungen die Bauherrschaft übernommen. Scherer erläuterte noch einmal, was alles gemacht wurde: Der frühere Anbau wurde um ein Stockwerk erweitert, dazu ein Treppenhaus als Verbindung zum „Altbau“ geschaffen, dem Brandschutz wurde genüge getan, sämtliche Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen wurden erneuert. Damit sei natürlich weder Zeit- noch Kostenrahmen zu halten gewesen.


Doch sei damit jetzt ein schönes Gebäude errichtet worden, das auch den Anforderungen der Kinder gerecht werde. Dafür sprach sie allen am Bau Beteiligten ihren Dank aus: Dem Fachbereich Bauen und dem Fachbereich Bildung sowie den beteiligten Handwerkern.


Ortsvorsteher und zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderates Berthold Leupolz freute sich über die Einweihung, weil die letzten Monate echt hart gewesen seien: „Der letzte Handwerker war am Freitag da.“ Er selbst habe das Chaos fast nicht mehr sehen können. Die Kirchengemeinde Eintürnenberg sei „der Hartz V-Empfänger der Diözese Rottenburg“ weil sie so viele Baustellen bei Kirche und Pfarrhaus gehabt habe. „Wir sind pleite,“ gab er unumwunden zu. Daher sei er dankbar, dass Stadt die Bauherrschaft übernommen habe. Es sei bei allen Gewerken immer der schlimmste Fall eingetreten, deswegen sei das Haus jetzt aber von Grund auf saniert. Er dankte Sabine Lang und ihrem Team, dass sie die fast doppelt so lange Bauzeit auf sehr beengtem Raum durchgestanden hätte.


Pfarrer Notz meinte, obwohl die Kirchengemeinde Bauträger war, habe er an nur wenigen Sitzungen teilgenommen und sich stattdessen seiner eigentlichen Berufung widmen können. Aber er sagte allen Beteiligten ein herzliches „Vergelts Gott“ für die gute Zusammenarbeit, ehe er sich mit seinen Ministranten, Bürgermeisterin Scherer , Ortsvorsteher Leupolz und Kindergartenleiterin Lang auf den Weg machte, um die neuen Räume zu segnen.


Bis 17 Uhr hatten die Festbesucher Gelegenheit, die neuen Räume in Augenschein zu nehmen. Für die Kinder war unterdessen mit einer Hüpfburg und diversen Spielen im Pfarrgarten bestens gesorgt.




Bericht und Bild Ulrich Gresser

 

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