polizei 578x240v01 Rund um Ulm - Gegen 7 Uhr war ein 31-Jähriger in Nerenstetten unterwegs. In der Hand trug der Radfahrer eine volle Bierflasche. Die wurde ihm wohl zum Verhängnis: Der Mann konnte sein Rad nicht richtig steuern, fuhr gegen den Bordstein und stürzte.

 

 

Die Polizei kam. Schnell hatten die Beamten den Verdacht, dass der Radfahrer zu viel Promille intus hat. Er kam in ein Krankenhaus. Dort nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das wird jetzt ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, wie viel Promille der 31-Jährige tatsächlich intus hatte.

 

 

Gegen den Bordstein geprallt ist auch eine 55-Jährige in Schemmerhofen: Die Pedelecfahrerin war gegen 10.35 Uhr im Elsterweg unterwegs. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei fuhr die Frau mit dem Vorderrad gegen den Bordstein. Sie war ohne Helm unterwegs. Bei dem Unfall trug sie leichte Verletzungen davon. Sie kam in ein Krankenhaus.

 

 

Im Landkreis Göppingen stürzten am Sonntag drei Pedelecfahrer: Gegen 11.15 Uhr war eine 60-Jährige auf einem Feldweg zwischen Maitis und Hohenstaufen unterwegs. Die Frau drehte sich während der Fahrt um, um nach ihrem Begleiter zu schauen. Sie stürzte und verletzte sich schwer. Rettungskräfte transportierten sie in ein Krankenhaus. Gegen 14.30 Uhr stürzte ein 75-Jähriger in Ebersbach. Der Mann war im Kronengässle unterwegs. Bei dem Sturz zog er sich leichte Verletzungen zu. Ein Krankenwagen brachte ihn in eine Klinik. Gestürzt ist auch eine 34-Jährige in Bad Überkingen. Sie war ohne Helm auf dem Tälerbahnradweg bei Hausen unterwegs. Die Frau trug schwere Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus.

 

 

In Drackenstein stürzte gegen 10.30 Uhr ein Radfahrer. Der 42-Jährige war auf der Gosbacher Steige unterwegs, als er bremste und von der Fahrbahn abkam. Er prallte gegen ein Verkehrszeichen und stürzte. Dabei verletzte er sich leicht. Er kam in ein Krankenhaus.

 

 

Gegen 14.30 Uhr stürzte ein 50-Jähriger. Der Radfahrer war bei Adelberg unterwegs. Ohne Helm fuhr er zwischen der Zachersmühle und Börtlingen. Wegen der Kieselsteine auf der Fahrbahn konnte er sein Rad nicht mehr steuern und kam zu Fall. Mit Verletzungen kam er in ein Krankenhaus.

 

 

Auch ein 70-Jähriger kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik: Der Radler fuhr kurz vor 18 Uhr in Bad Überkingen. In der Geislinger Straße prallte er gegen den Bordstein und stürzte. Der Senior hatte keinen Helm getragen.

 

 

Das Risiko von Stürzen kann zwar durch eigenes vorausschauendes und umsichtiges Verhalten, insbesondere bei der Teilnahme im Straßenverkehr, deutlich reduziert werden. Ganz auszuschließen ist die Unfallgefahr durch eigene oder Fehler anderer jedoch nie - wir alle machen Fehler, ob Kinder oder Erwachsene! Die dann drohenden Folgen: Schwere oder leider manchmal sogar tödliche Verletzungen können durch den richtigen Schutz verhindert oder zumindest deutlich gemindert werden. Mit der Aktion "Schütze Dein Bestes!" wirbt die Polizei mit ihren Sicherheitspartnern dafür, beim Radfahren einen Helm zu tragen.

"Promillegrenzen gibt es ja nur für die Autofahrer" denken viele und ahnen nicht, dass auch der Führerschein in Gefahr sein kann, wenn man mit "Alkohol im Sattel" am Straßenverkehr teilnimmt. Denn für Fahrradfahrer gilt: Wer mehr als 1,6 Promille oder mehr im Blut hat, kann seinen Führerschein verlieren.

 

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