15schreinerHaisterkirch - Im Haisterkircher Klosterhof und im Wangener Berufschulzentrum konnten am Samstag (14. Juli) die Gesellenstücke der Absolventen 2018, die im Innungsbereich Ravensburg zu Schreiner und Tischler ausgebildet worden sind, besichtigt werden. Den insgesamt 54 Auszubildenden im Schreiner- und Tischlerhandwerk wurden an diesem Samstag zugleich die vorläufigen Prüfungszeugnisse ausgehändigt. Nach Haisterkirch waren die 40 Absolventen, die ihre schulische Ausbildung an der Gewerbeschule Ravensburg absolviert hatten, eingeladen worden. Sie stammen aus den Landkreisen Biberach (11), Friedrichshafen (6), Ravensburg (20) und Sigmaringen (3). Dazu kommen noch die Absolventen der Gewerbeschule Wangen (14). Die Schreiner-Innung Ravensburg kann sich folglich auf 34 neue Gesellinnen und Gesellen in ihrem Bezirk freuen.




Die Überreichung der Gesellenbriefe an alle diesjährigen erfolgreichen Prüfungsteinehmer aus dem gesamten Innungsbezirk Ravensburg wird im Rahmen eines feierlichen Aktes im Wolfegger Bauernhausmuseum erfogen. Obermeister Michael Bucher von der Schreiner-Innung Ravensburg und der Prüfungsvorsitzende Klaus Wachter (Innung Ravensburg) händigten in Haisterkirch den 40 Prüflingen ihre vorläufigen Prüfungszeugnisse aus. Lehrkräfte der Beruflichen Schule Ravensburg gehörten zu den ersten Gratulanten.


Michael Bucher betonte in seiner Ansprache, dass den Absolventen in ihrer gewählten Branche noch viele Möglichkeiten offen stehen und dass sich die berufliche Weiterbildung lohne. Er warb dafür, die Angebote zur Fort- und Weiterbildung anzunehmen und wies auf die Aufstiegsmöglichkeiten im Berufsfeld Schreiner und Tischler hin. Den Absolventen empfahl er, an den Wettbewerben im regionalen Bereich wie auch auf Landes- und Bundesebene teilzunehmen. „Ihr könnt stolz auf eure Ergebnisse sein, die durch die heutige Präsentation der praktischen Prüfungsarbeiten bestens zur Geltung kommen“, lobte er die Absolventen.


Ihn freute es ganz besonders, dass unter den diesjährigen Absolventen neun junge Frauen sind und dass der Gesamtschnitt aller vorläufigen Prüfungsbescheinigungen mit dem Notendurchschnitt von 2,6 für die Gesellenstücke auf eine solide, gute Ausbildung hinweise. Dafür gab es durch die Anwesenden spontanen, großen Beifall, der den Lehrkräften, den Ausbildern in den Betrieben und der Prüfungskommission galt.


Viele der Absolventen strahlten über das ganze Gesicht nach einem ersten Blick auf ihre Zeugnisse. Besonderen Grund zum Strahlen hatte Jan Schönegg (Firma Wirth-Bucher, Hittelkofen), als ihm mitgeteilt wurde, dass er mit einem Einser-Schnitt Jahrgangsbester sei. Zu den Gratulanten gehörten dann auch Bürgermeister Roland Weinschenk, Shqipe Karagja von der Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Waldsee und Ortsvorsteherin Rosa Eisele. Bei den Verantwortlichen der Stadt und Ortschaft bedankte sich Bucher für das gezeigte Interesse an dieser handwerklichen Leistungsschau und für das Entgegenkommen, hier in den wunderschönen barocken Räumen und Gängen des Klosterhofs die prächtigen Gesellenstücke präsentieren zu dürfen.


Die dicken Klostermauern erwiesen sich bei den hochsommerlichen Temperaturen übrigens als idealen Schutz. Die zahlreichen Besucher sparten nicht mit fachmännischem Lob bezüglich der handwerklichen Produkte (Gesellenstücke), die Zeugnis geben für Ideenreichtum, Kreativität, Fantasie, Formgebung, Qualität, individueller Gestaltung und praktischer Anwendbarkeit. Nur einige Beispiele, die die Vielfalt repräsentieren, seien genannt: so das Flurmöbelstück aus Eiche von Jan Schönegg, ein Sideboard aus Altholz (Eiche) von Philipp Angele, ein Couchtisch von Tamara Abel, ein Nachttisch aus Rüster von Sabrians Luci, ein Fernsehschrank aus Mahagoni von Omar Ceesay, der aus Gambia stammt, ein Musikmöbelstück aus Eiche/Mooreiche von Markus Pfeiffer, ein Sessel aus Nussbaum von Lars Lacuna oder der Raumteiler aus Esche/Black Cherry von Vera Gruber.


Auch dieses Mal sorgten Mitarbeiter des BBW Ravensburg Adolf Aich der Stiftung Liebenau für ein Getränkeangebot und für kulinarische Genüsse. Das Buffetangebot mit leckeren Torten und Kuchen war wieder sehr verführerisch. Der Erlös ist wieder für einen sozialen Zweck bestimmt und zwar für eine schulische Einrichtung in Ruanda.



Fototext: Rudi Martin



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