Baden WurttembergBerlin/Stuttgart/Landkreis Ravensburg - Aus Mitteln des Landes und des Bundes fließen jetzt Gelder für Schulsanierungsmaßnahmen in die Region. Erstmalig profitieren davon nun auch Schulen öffentlicher Schulträger (Bad Waldsee und Bad Wurzach von diesem Programm, dies teilten die Abgeordneten Raimund Haser und August Schuler (CDU) sowie Manne Lucha und Petra Krebs (Grüne) für den Landkreis Ravensburg mit. 

„Aus den Bundesmitteln (Kommunalinvestitionsförderungsgesetz(KInvFG) wird die größte Summe mit 3,501 Millionen Euro wird in Wangen investiert. Dort soll die Johann-Andreas-Rauch-Realschule das Bestandsgebäude baulich, energetisch und brandschutztechnisch saniert werden. Die Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch, dessen Schulträger der Landkreis ist, bekommt 734.000 Euro. Auch dort werden Heizung, Fenster, Elektroinstallationen, Bodenbeläge und die sanitären Anlagen saniert. Dasselbe Renovierungsprogramm darf die Grundschule in Fronreute mit 501.000 Euro durchführen“, so die Abgeordneten von CDU und Grünen. Über die Fördermittel vom Bund in Höhe von gar 5,112 Millionen Euro freut sich auch der Bundestagsabgeordnete Axel Müller (CDU).

„Erstmals erhalten auch Schulen in Freier Trägerschaft Zuschüsse: Die Katholische Eugen-Bolz-Schule in Bad Waldsee erhält 299.000 Euro, das Salvatorkolleg Bad Wurzach zur Sanierung der Heizungsanlage 77.000 Euro“, so Raimund Haser und Petra Krebs.

 

Aus dem kommunalen Sanierungsfonds (KommSan) des Landes erhält das Welfen-Gymnasium in Ravensburg 524.000 Euro für die Sanierung der Fachräume, Sanitär und Elektro, sagten August Schuler (CDU) und Manne Lucha (Grüne). Aichstetten bekommt 194.000 Euro für die Eichenwaldschule, Amtzell 236.000 Euro für das Ländliche Schulzentrum und Aulendorf darf mit 357.000 Euro Zuschuss das Schulzentrum sanieren.

Weil in BW ein flächendeckender Sanierungsbedarf von Schulen bestehe, der sich nach Angabe der Kommunalen Landesverbände auf 3 bis 4 Mrd. Euro belaufe, haben sich diese dafür ausgesprochen, eine einheitliche Förderkulisse zu schaffen. Im KommSan sind daher zunächst 251 Mio. Euro (vgl. Förderhöhe des KInvFG II) ausschließlich für nicht finanzschwache Kommunen reserviert. Damit werde ein Gleichlauf beider Fördertöpfe erreicht. Soweit das Volumen des KommSan Schule den Betrag von 251 Mio. Euro übersteigt, können aus dem übersteigenden Teil alle Kommunen, d.h. sowohl finanzschwache als auch nicht finanzschwache, gefördert werden, so die Landtagsabgeordneten.

Insgesamt konnten im Regierungsbezirk Tübingen 27 Anträge aus dem KommSan des Landes und 46 Anträge aus dem KInvFG des Bundes bewilligt werden. Die Abgeordneten Manne Lucha, Petra Krebs, Raimund Haser und August Schuler zeigten sich zufrieden.

Persönlich hatte sich Herr Haser nach dem Vor-Ort-Termin von der Dringlichkeit der auszuführenden Sanierungsmaßnahmen an der Realschule in Erolzheim überzeugt. Dort ging es vor auch um die erforderliche Wärmedämmung einhergehend mit dem sensiblen Thema der Erneuerung auszutauschender Brandschutztüren im Treppenhaus und im zentralen Bereich der Aula. „Leider ist Erolzheim nun doch leer ausgegangen“, bedauert Raimund Haser diesen Teil der Programm-Entscheidung.

 

Presseinformation der Abgeordneten des Landkreises Ravensburg, Abg. Haser und Schuler (CDU) sowie Lucha und Krebs (Grüne)



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