Leutkirch – Am Mittwoch lud das Vorstandsquartett der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG, Josef Hodrus, Stefan Scheffold, Georg Kibele und Werner Mayer, in seine Hauptstelle nach Leutkirch und präsentierte die Zahlen für das Geschäftsjahr 2017. Ein gutes Ergebnis, mit einem Anstieg der Bilanzsumme um 5,2 Prozent auf 2,1672 Milliarden EURO, konnte im ersten Jahr nach der Fusion von Leutkircher Bank und Volksbank Allgäu-West präsentiert werden.

 

„Eine starke Marke sei mit der Volksbank Allgäu-Oberschwaben nach der größten Fusion im Süden entstanden“, so Vorstandssprecher Josef Hodrus. Immerhin ist die Bank damit auf dem 15. Platz von 180 genossenschaftlichen Banken in Baden-Württemberg. Eine weitere gute Nachricht war, dass in 2018 keine Schließungen von Geschäftsstellen geplant sei.

 

Neun Monate nach der Fusion sei die Bank schon sehr weit gekommen, so Hodrus, vor allem sei dafür den engagierten Mitarbeitern ein großer Dank auszusprechen, mussten doch immerhin 77 davon einen Standortwechsel vollziehen.

 

Vorstand Stefan Scheffold hob hervor, wie wichtig die eigenen Mitarbeiter und somit auch künftig die Bank als Ausbildungsbetrieb sei. Durch die Digitalisierung und die Nutzung des Internets für den normalen Zahlungsverkehr ist die Bedeutung der Beratung enorm gestiegen, so würde jeder zweite Kunde einmal im Jahr zur Beratung im Haus sein. Vor allem auch die Beratung am Telefon hätte eine verstärkte Nachfrage, „dies ist die am meisten frequentierte Filiale“, so Scheffold. Dies wird zentral im Kunden-Service-Center in Kißlegg von 25 Mitarbeitern gestemmt.

 

Vorstand Georg Kibele stellte heraus, dass es den Firmenkunden gut gehe und dadurch auch eine sehr hohe Nachfrage nach Fördermittelkrediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu verzeichnen sei. Durch eine solide Wirtschaftslage wäre auch die Risikosituation der Bank sehr entspannt, führte Vorstand Werner Mayer aus.

 

Die schwierige Lage auf dem Zinsmarkt und die dadurch bedingten Mindereinnahmen im Zinsgeschäft konnte die Bank durch Einsparungen im Verwaltungsaufwand in gleicher Höhe kompensieren. Somit ergibt sich ein Bilanzgewinn in exakt der gleichen Höhe des Vorjahres von 4,6 Mio. EURO.

 

Der Vorstand will daher der Vertreterversammlung im Juni die Auszahlung einer Dividende von vier Prozent sowie einen zusätzlichen Fusionsbonus von einem Prozent vorschlagen, sodass jeder Genosse in diesem Jahr fünf Prozent auf sein Guthaben bekommt.

 

Text und Bilder derWALDSEEer Oliver Hofmann

 

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