Vogt - Buchmann’s BioRind heißt die neue Marke einer Kooperation von Bioland-Bauern, Metzger und Gastwirten in der Region.

 

Nach dem Erfolg von Buchmann’s LandSchwein bringt die Buchmann GmbH aus Grünkraut nun Buchmann’s BioRind auf den Markt: Eine Kooperation mit ausgesuchten Bioland-Höfen in der Region Oberschwaben-Allgäu. Am Mittwoch wurde das Projekt im Bio-Gasthof Adler in Vogt der Presse vorgestellt.

 

Nachhaltigkeit ist für Geschäftsführer Ralf Buchmann wichtig. Aus Respekt vor der Natur, den Tieren, der Umwelt und den Menschen legt er Wert darauf, die Tiere artgerecht zu halten, sie mit gutem Futter zu füttern und die Landwirte in der Region zu unterstützen. Das neue Projekt Buchmann’s BioRind gründet auf eben dieser Philosophie. Es sind ausschließlich Bioland-Höfe aus Oberschwaben und dem württembergischen Allgäu, die Buchmann dafür beliefern. Das spart lange Transportwege und schont die Umwelt. „Wir wissen, dass sie ihre Tiere nach den strengen Bioland-Kriterien halten“, sagt Ralf Buchmann. „Und der Verbraucher weiß, woher das Fleisch kommt und kann darauf vertrauen, dass Aufzucht und Haltung stets im Sinne des Tierwohls erfolgt.“

 

Ein Leben in Einklang mit der Natur: Die Bioland-Bauern haben sich für einen Weg entschieden, der sie zufrieden und glücklich macht – und ihre Tiere dazu. Ihren Rindern geht es hervorragend. Sie leben auf großen Weideflächen, bekommen auch im Stall nur Futter aus eigener Produktion: Duftendes Heu und Silage vom eigenen Gras, frei von Zusätzen. Und Kraftfutter brauchen sie bei diesem Leben sowieso nicht. Die Tiere sind keinem Leistungsdruck ausgesetzt, weder bei der Milch- noch bei der Fleischproduktion. Sie fressen Gras von Flächen, die oft nicht anders bewirtschaftet werden können.

 

Josef Baumann aus Grünkraut und Hans Peter Maier aus Leutkirch-Allmishofen stehen stellvertretend für eine Vielzahl von Bioland-Bauern, die für Buchmann’s BioRind liefern. „Da steckt schon Herzblut dahinter“, sagt Hans Peter Maier, der sich 2010 bewusst dafür entschieden hat, seinen Betrieb auf Bioland umzustellen. Die Bioland-Bauern liefern ihre Tiere wöchentlich bei der Buchmann GmbH an.

 

Montag wird in Mengen geschlachtet, Mittwoch in Grünkraut zerlegt, jedes Fleischstück ist vom Gastronomen bis zum Erzeuger rückverfolgbar. Wenn der Landkreis Ravensburg jetzt Bio-Musterregion wird und die Nachfrage steigt, könne sich das demnächst in steigendem Bedarf und höheren Schlachtzahlen auswirken, sagt Ralf Buchmann.

 

Die BioRind-Produktschiene geht bei diesen geringen Stückzahlen bewusst „from nose to tail“, also auf die Verwertung des gesamten Tieres. Neben Filet und Rostbraten wird man in den BioRind-Gastronomien also vermehrt Tafelspitz und Bug, Suppen und Hackfleischprodukte finden. Den Vertrieb über Verkaufsstellen an die Endkunden wolle man nach und nach ausbauen, eine Bio-Wurst-Vermarktung ebenso, sagt Ralf Buchmann.

 

Bio sei stark im Trend, versicherten die anwesenden BioRind-Köche. Andreas Humburg vom Adler in Vogt hat seine Küche vor sechs Jahren konsequent auf Bio umgestellt und freut sich seither über wachsende Kundenkreise.

 

Robert Heinzelmann hat für das Büchlein zum BioRind-Projekt vier Rezepte beigesteuert: Bolognese und Tartar, Tafelspitz und Boeuf Bourguignon – „nose to tail“ eben, wie er’s am liebsten mag. Und Bioland-Bauer Hans Peter Maier berichtet von jährlich zweistelligen Prozentzuwächsen im Bio-Bereich: Zukunftsängste für die Landwirtschaft kenne er da keine.

 

Weitere Informationen: www.buchmann-gmbh.de

 

Text und Bilder von Thomas Kapitel

 

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Bioland-Bauer Josef Baumann aus Grünkraut

 

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