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Bergatreute/Baienfurt - Mit einem beeindruckenden Radfahrerkorso demonstrierten am späten Freitagnachmittag rund 500 Radfahrer fast aus dem gesamten Landkreis Ravensburg für die baldige Realisierung eines Radweges entlang der L 314. Mit einer Sternfahrt trafen sich die verschiedenen Gruppen beim Rathaus in Bergatreute, um von dort gemeinsam, abgesichert von Polizei, nach Baienfurt hinunter zu fahren, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Bild: Alt und Jung beteiligten sich an der Demonstration

 

 

Seit geraumer Zeit liefen beiden Orten die Vorbereitungen für die zweite Demonstration dieser Art, denn bereits im Vorjahr hatten sich rund 600 Radfahrer für einen Radweg entlang der vielbefahrenen Straße stark gemacht. Federführend in der Organisation waren die Bürgermeister Helmfried Schäfer (Bergatreute) und Günter A. Binder (Baienfurt). Und die Baindter Kollegin Simone Rürup sowie die Landtagsabgeordneten August Schuler und Raimund Haser beteiligten sich an diesem Tag aktiv an der Demonstration.

 

Von Aulendorf bis Wolfegg und Vogt , von Bad Waldsee, Weingarten und Ravensburg ja auch aus Bad Wurzach und Eintürnen hatten sich Radler nach Bergatreute aufgemacht um für ihr berechtigtes Anliegen zu demonstrieren.

 

Bergatreutes Bürgermeister Helmfried Schäfer, der sich anschließend ebenfalls auf seinen Drahtesel schwang, hieß die Radler vor dem Rathaus willkommen, wo an dem kleinen Podest Schilder angebracht waren wie „Damit wir nicht unter die Räder kommen“ , „Politik ist gefragt“ gab ihnen noch kurze organisatorische Hinweise, etwa dass beim „Jakobsbrünnele“ eine kurze Rast eingelegt werde, um den Demonstrationszug wieder zu sammeln.

 

Bauhof und Feuerwehr Bergatreute sorgten für eine geregelte und ungestörte Abfahrt. Auf der L 314 galt während der Demonstrationszeit ein Tempolimit und ein generelles Überholverbot für die Autofahrer.

 

 

Baienfurts Bürgermeister sagte auf der Abschlusskundgebung auf dem Baienfurter Marktplatz. „Wir spüren beim Radfahren die LKW´s und PKW´s hautnah. “ In den Zeiten der Klimadiskussion, sei es wichtig, Alternativen zum Auto an zu bieten. Pendler, Sportler und Touristen würden dies gerne tun, wenn die Sicherheit gewährleistet sei.

 

Helmfried Schäfer berichtete von den Gesprächen mit Sozialminister Manfred Lucha, der gerne mit dabei gewesen wäre, aber beim Bundesrat in Berlin gefordert sei. Lucha habe bei den Gesprächen Hoffnungen geweckt, dass sich demnächst etwas tue. Die beiden Abgeordneten Schuler und Haser unterstützten die Kommunen sehr. Die Gespräche mit ihnen und Minister Lucha hätten sich sehr konstruktiv angehört. 5000 Fahrzeuge am Tag , davon überproportional viele LKW machten die Straße so gefährlich für Radfahrer.

 

Martin Hulin vom ADFC Ravensburg verwies auf die an diesem Tag stattgefundenen Klimadiskussion des Bundestages und dass Radfahren eine Alternative sei, die Spaß mache. Daher hoffe er, dass dieser Radweg recht schnell realisiert werde.

 

MdL Raimund Haser, der im zu Fuß gehen und Radfahren eine Brücke zu den Klimademonstranten sieht, kritisierte in seinem Statement die Kriterien, die für den Bau eines Radschnellweges angelegt würden: „2500 Radfahrer am Tag schaffen wir auf keinem Weg des Regierungspräsidiums Tübingen, denn die angelegten Kriterien sind falsch. Deshalb fordern wir, dass auch wir zu unserem Recht kommen.“

Mit dem Abschlussstatement des Baienfurter Bürgermeisters Binder, „Ich hoffe dass der Radweg bis in zwei drei Jahren realisiert werden kann und wir bis dahin zusammenstehen,“ endete die zweite Radwegsdemonstration zwischen Bergatreute und Baienfurt.

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

 

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