30konzert bergatreute

Bergatreute - Ein bunt gemischtes Publikum im Alter zwischen knapp 3 und über 90 Jahren traf man am Sonntagabend im Pfarrgemeindesaal in Bergatreute an. Die Band Genezareth hatte zum Jubiläumskonzert anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens geladen und die Menschen waren zahlreich sowohl aus den Gemeinden der Seelsorgeeinheit, als auch aus dem Umland gekommen. Teilweise bis zu hundert Kilometer Fahrt hatten die Fans auf sich genommen, um die für ihre „christliche Rockmusik" bekannte Band aus der Gegend von Hechingen zu hören.

 

Und es sollte keiner enttäuscht werden. Bandleader Peter Staib forderte die Zuschauer von Anfang an auf, mitzusingen und mitzuklatschen und so entstand im Pfarrgemeindesaal schnell eine beeindruckende, mitreißende Stimmung. Ob Balladen wie „Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll" oder rockigere Stücke wie „Brannte uns nicht das Herz"; die Zuhörer klatschten, sangen und tanzten euphorisch mit.

Bei dem Stück „Vergnügt, erlöst, befreit" stürmten sogar einige Fans auf die Bühne, um mit der Band zu feiern. Besonders treue Fans sind die Franziskanerinnen aus dem Kloster Reute. Genezareth begleitet schon viele Jahre Veranstaltungen und Gottesdienste im Kloster. Die Schwestern hatten deshalb auch ein kleines Geburtstagsgeschenk dabei und bedankten sich damit für die jahrelange Treue bei der Band.

Die Verbundenheit mit vielen Fans wurde dann später auch noch in dem Lied „Heiliges Band" zum Ausdruck gebracht. Auch nachdenklichere Worte durften beim Konzert natürlich nicht fehlen und so wurde mit dem Lied „Frieden" an die vielen Krisenherde und Probleme, die wir momentan auf der Erde haben erinnert. Dazu passte es gut, dass die Band an diesem Abend auf ihre Gage verzichtete und stattdessen um Spenden für ein Waisenhaus in Namibia bat, das der Keyboarder von Genezareth unterstützt. Im Anschluss an das Konzert konnte der Organisator Dieter Russ 1000€ an Spenden übergeben, die nun zum Bau einer Solaranlage für das Waisenhaus eingesetzt werden sollen.

Doch nicht die Spenden standen an diesem Abend im Vordergrund, sondern die Begeisterung bei Band und Publikum über drei stimmungsvolle Stunden, die bei allen, egal wie weit der Heimweg war, noch lange nachklangen und die einem einmal mehr bewusst machten wie sehr es sich lohnt, im Glauben zu leben und zu feiern.

 

Bericht und Bilder im Auftrag der Seelsorgeeinheit Oberes Achtal, Franz Miller

 

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