bild8702 578Ziegelbach - Aktualisierung: Seit heute Freitag 21. August 14 Uhr sind die Ziegenbacher wieder Ziegelbacher. Mitarbeiter des Bauhofes Bad Wurzach haben die "streunende Ziege" eingefangen.

 

Nachdem das wilde Tier, Eigentümer unbekannt, heute erneut auf dem Gelände des Hauses Mandorla auftauchte, konnte es in einem Pferch getrieben werden. Mitarbeiter des Bauhofes konnten mit verbaler Unterstützung einer Tierärztin nach einigem Hin und Her das Tier in einem Transportbehältnis gefangen setzen. Die Ziege wird in ein Tierheim gebracht.

Bericht und Bild Fam. Dahlinger

 

Ziegen Abtransport01 578

 

 

 

 Artikel vom Vormittag

Elisabeth und Peter Dahlinger sind sauer: Seit nunmehr zwei Wochen „erfreut“ sie eine wilde, freilaufende Ziegengeiß mit ihren Besuchen auf dem Gelände von Haus Mandorla und „erntet“ dort Gemüse, Obst und manches mehr für welches das Ehepaar andere Verwendungszwecke vorgesehen

Nachdem Ortsvorsteher Alfons Reichle und auch eine Polizeistreife sich ein Bild von Lage gemacht hatten und auch der zuständige Revierjäger informiert wurde – jedoch ohne konkretes Ergebnis – hoffen die Dahlingers, durch die Veröffentlichung eines Fotos in der Bildschirmzeitung, die „Ziegenplage“ loszuwerden. Versuche das Tier zu fangen hatten nicht gefruchtet, die Zäune für eine eingezäunte Weide müssten für das sprunggewaltige Tier schon sehr hoch sein.

Alle bekannten Tierhalter schienen keine ihrer Ziegen zu vermissen und auch sonst hatte sich niemand als Eigentümer gemeldet.

„Wir dürfen und wollen nicht selbst schießen; der Revierjäger wohl auch nicht und die Polizei sagt, es geht nicht,“ erklärt Peter Dahlinger auch die hohen bürokratischen Hürden, an denen sein Ansinnen, das wilde Tier wieder los zu werden bisher gescheitert ist.

 

„Unserer Information nach müsste die Polizei eine/n Tierärztin/-arzt informieren, die/der dann das Tier per Fang-Schuss betäuben könnte um es wenigstens erst einmal irgendwo unterzubringen.“ Aber: dazu müssten die „Terminpläne“ von Ziege und Tierarzt erst einmal zur Deckung gebracht werden. Denn die Dahlingers haben verständlicherweise keine Lust, neben dem Schaden den die wilde Geiß auf ihrem Gelände anrichtet auch noch die Kosten für den Tierarzt zu übernehmen.

Wer also kann über die wohl kampferprobte Ziege, deren Hörner vermutlich bei Revierkämpfen abgebrochen sind, Auskunft geben, nachdem sie am vergangenen Samstagabend so neugierig-freundlich in die Linse des Fotografen geschaut hatte...

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

 

 

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