Gebrazhofen/Ziegelbach - Am vergangenen Samstag gestalteten die Musikkapellen aus Gebrazhofen und Ziegelbach ein Gemeinschaftskonzert. Dirgent Oliver Herz war bis zum Frühjahr in Gebrazhofen Dirigent und leitet nun die Musikkapelle Ziegelbach. Beide Kapellen glänzten mit einem erstklassigen Auftritt.

 

 

Robert Kraft vom MV Gebrazhofen konnte in der vollbesetzten Festhalle neben den Gästen aus Ziegelbach auch Vertreter der umliegenden Vereine begrüssen. Ein besonderer Gruss galt dem Ortsgeistlichen und Ortsvorsteher Siegfried Edelmann mit Frau.

 

Eröffnet wurde das Konzert von der MK Ziegelbach unter der Leitung von Oliver Herz. Mit „Critican Mass“, wagten sich die Ziegelbacher Musikanten an ein musikalisch anspruchsvolles Stück heran.

Die grenzenlose Fantasie eines Kindes wird bei „Imagasy“ wiedergegeben. In seinem Stück verarbeitet der noch damals 18 jährige Timo Krass die grenzenlose Fantasie eines kleinen Kindes, welches sich völlig versunken malend in eine Traumwelt versetzte. Ein Stück das sowohl durch die instrumentale Vielseitigkeit als auch durch große Klangflächen den wunderbaren Soli gegenüber steht.

Als nächstes zogen die über 60 Musikanten in den Wilden Westen. Mit dem Stück: „Oregon“ entführten sie die Konzertbesucher auf eine abenteuerliche Reise nach Amerika inmitten von Cowboys, Indianern und Goldgräbern. Mit diesem Stück erreichten die Ziegelbacher beim diesjährigen Wertungsspiel in Eglofs ein „sehr gut“.

Den Abschluss des ersten Konzertteils bildete das bekannte Stück „Pirates of the Caribbean“. Damit versetzte die Kapelle ihre Zuhörer in Zeiten, als Handelsschiffe von Piraten geentert, geplündert und versenkt wurden. Im gleichnamigen Film erhält das paradiesische Leben des charmanten Piraten Jack Sparrow einen jähen Dämpfer, als der finstere Captain Barbarossa sein stolzes Schiff Black Pearl in seine Gewalt bringt und mit ihm die Hafenstadt Port Royal überfällt und die hübsche Gouverneurstochter Elisabeth Swann entführt.

Durch das Programm führten sehr sympathisch und informativ Oswin Butscher und Heike Reichle. Mit den Zugaben „Marsch der Titanen und „Abendmond“ wurde die Aufmerksamkeit des Publikums belohnt. Die Musiker konnten sich an tosendem Applaus erfreuen.

Vorstand Freddy Holzmüller lobte seine Musikkameraden für ihren Auftritt und dankte für die Einladung nach Gebrazhofen. Ein Gemeinschaftskonzert kommt nur durch Herzlichkeit und gegenseitige Unterstützung zustande.

 

 

Im zweiten Konzertteil startenen nun die Hausherren mit ihrem Ihr Auftaktstück „Abel Tasman“ von Alexander Pfluger. Es entstammt aus dem Notenbuch eines Seefahrers, wurde durch den Klang einer Schiffsglocke eingeleitet und brachte unter dem klaren Dirigat von Alisa Heutmann in freudiger Erwartung ihr erstes Herbstkonzert auf die Bühne. Mit dem flotten Konzertmarsch ging es bildhaft auf große Entdeckungsreise ins von rauer See umtoste Tasmanien und eroberte damit sogleich die Herzen der Zuhörer.

Robert Kraft übernahm die Ansage und führte gekonnt und mit viel Hintergrundwissen durchs Programm.

 

Weiter ging es mit Concerto d’Amore des niederländischen Komponisten Jacob de Haan. Er verbindet unterschiedliche Musikstile zu einer mitreißenden Klangfülle in der das melodische Thema von den verschiedenen Instrumentengruppen immer wieder neu interpretiert wird. Eine Hymne an die Liebe, in der mit Barock, Pop und Swing drei verschiedene Musikstile verarbeitet werden.

Mit „Percy Granger Suite“ zeigt sich die Musikkapelle von einer anderen Seite als bisher gewohnt. Briten sollen in die Musik dieses Percy Grainger geradezu vernarrt gewesen sein. Die romantische Filmmusik „Out of Africa“ von John Barry bot den Zuhörern Entspannung. Wiederum wurde ein bekanntes Filmwerk musikalisch geehrt. Der bekannte Kino-Klassiker "Out of Africa" untermalt die unendlich schönen Landschaften Afrikas.

 

Und natürlich durfte “In the Mood“ nicht fehlen, ein Paradestück für Saxofone und Blechbläser, von Joe Garland, bekannt geworden durch Glenn Miller, hat wohl jeder schon gehört.

Als letztes Konzertstück präsentierte die Kapelle den Marsch "Washington Grays" von Claudio S. Grafulla. Der Marsch geht auf das Jahr 1861 zurück und ist dem gleichnamigen, in graue Uniformen gekleideten Regiment aus Washington D.C. gewidmet. Er wird als Meisterwerk und Prototyp des Konzertmarsches seiner Zeit gewertet. Die stilisierten Einflüsse des italienischen Komponisten sowie Anklänge deutscher Tradition sind hier unverkennbar. Darüber hinaus besticht das Werk durch die glänzende Balance zwischen Melodie und technischen Anforderungen.

 

Die von den Zuhörern eingeforderten Zugaben, „Tanz Mädle tanz“ und der bekannte „Ungarische Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms, waren Bestätigung einer sehr erfolgreichen Probenarbeit und des hervorragenden Zusammenspiels von Dirigentin und Musikkapelle.

 

Interessant zeigte sich Dirigat der beiden Dirigenten. Während Oliver Herz (MK Ziegelbach) mit viel Leidenschaft und Mimik seine Musiker führte, war Alisa Heutmann in ihrer Arbeit ruhig und gelassen.  Oliver Herz schien von seinem Dirigat noch nicht ganz ausgelastet und spielte den zweiten Konzertteil bei den Gebrazhofer Musikkanten auf der Trompete mit.

Dass sich beide Kapellen sehr nahestehen und auch nach dem Musizieren verstehen, zeigte der Anschluss des gemeinsamen Konzertes. Beim Umtrunk wurden die Freundschaften weiter vertieft.

 

Text und Bilder von Josef Hanss
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