Eggmannsried – In regelmäßigen Abständen veranstaltet die evangelische Kirchengemeinde Bad Wurzach ihren Gottesdienst in einer der Wurzacher Teilgemeinden, um so den Gemeindegliedern, die ja nicht nur in Bad Wurzach selbst wohnen, entgegen zu kommen. So wieder geschehen am vergangenen Sonntag, als sie zu Gast in der herrlichen Barockkirche St. Jakobus in Eggmannsried war.

 

Herzlich begrüßt wurden die nicht nur evangelischen Kirchgänger von der Eggmannsrieder Kirchengemeinderätin Silvia Ernle, die Interessantes zu berichten wusste. Beispielsweise dass Eggmannsried mit 200 Katholiken die kleinste Gemeinde in der Seelsorgeeinheit Bad Wurzach ist. Und dass der Bauherr der Kirche Abt Didactus Ströbele war – jener Abt, der auch die „schönste Dorfkirche der Welt“ in Steinhausen errichten ließ. Ein Titel, den auch St. Jakobus verdient hätte.

Und Pfarrerin Barbara Vollmer wies auf eine Figur hin, die Gott als den Guten Hirten zeigt – wie passend am Sonntag Misericordias Domini, bei dem das Evangelium vom Guten Hirten im Mittelpunkt steht. So konnten die ökumenischen Gottesdienstbesucher auch noch etwas dazu lernen.

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Posaunenchor der evangelischen Kirche unter der Leitung von Johannes Wirth gestaltet, wobei Vollmer anmerkte, dass es für die Musiker sicher eine wunderbare Erfahrung war, in einer solch herrlichen Akustik zu spielen. Und sie bedankte sich sowohl bei dem Posaunenchor als auch bei Ernle und Mesner Franz Härle für die herzliche Aufnahme mit Blumen und lud zu einem kleinen Sektempfang vor der Kirche ein, den das fleißige Helferteam der evangelischen Kirchengemeinde vorbereitet hatte.

 

 

Bericht: Barbara Vollmer

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