Bauamtfasnet bad Wurzach 

Bad Wurzach - Bei der tradtionellen Stadtbauamtsfasnet suchten Stadtverwaltung, Stadtbauamt und Naturschutzzentrum ihre stimmgewaltigsten Vertreter. Verwaltung, Stadtkasse, Stadtbauamt und Naturschutzzentrum sorgten mit ihren Gesangsvorführungen für beste Stimmung auf der Bühne.

 

Neben der „Jodler Rosl" Rosl Grösser, die wi immer unermüdlich die Stimmung ankurbelte, sorgte zwischen den einzelnen Einlagen Schalmeien, Lumpenkapelle und Fanfarenzug für ein „kochendes" Stadtbauamt. Zum Abkühlen gab es wieder die berühmte Stadtbaumtsbar, in der Franz Renner wieder allerlei legale Drogen bereit hielt. Mit Zuckerstückchen, deren medizinische Wirkung keiner bestritt, handelte der Hausmeister des Schulzentrums. Seine Uniform gegen ein Clownskostüm eingetauscht hatte „El Kommandante" der Feuerwehr und fühlte sich daran „Pudelwohl".

Mit einer blütenweisen Montur trat Schornsteinfegermeister Brielmayer auf, hatte er doch mit Käsermeister Vogler die Profession(s)klamotten getauscht. Sich in seiner Verkleidung wohlgefühlt haben dürfte sich Kämmerer Grabherr, bewarb er sich doch als Schlagerbarde mit goldenem (!) Mikrofon um die Krone der Sangeskunst. Hahn im Chor(b) der Bürgemeisteramtsdamen gab „die Stimme der Stadt", Martin Tapper, als sie gemeinsam den neuen Hit bei der Stadt „Skandal in Bad Wurzach" sangen.

Seine Naturverbundenheit demonstrierte der seit Anfang des Jahres regierende Stadtbaumeister, Matthäus Rude, der gemeinsam mit Horst Weisser als schwäbische Variante des Özi-Volksmusikbarden Gabalier auftrat. Gut daß Rauchen in öffentlichen Gebäuden verboten ist, wer weiß, was sein Baurechtler Andreas Haufler in seiner Reggae-Bob Marley Montur alles veranstaltet hätte...

Seinen Vogel gleich mitgebracht hatte „Vogelscheuche" und Bürgermeistervertreter Klaus Schütt. Aprospos Bürgermeister: einen echten Schultes gibt es auch in diesem Jahr in der Bad Wurzacher Fasnet zu bewundern, nachdem Roland Bürkle aus familiären Gründen passen musste: Wolfgang Lahl, Stadtoberhaupt von Weil im Schönbuch bearbeitete bei den Riedspatzen die große Trommel.

Im Pailettenkleid und dank seiner stimmlichen Qualitäten sorgte Berthold Leupolz, im richtigen Leben Ortsvorsteher von Eintürnen auf der Bühne als Superstar für Furore. Mit einer Kolonne Gipser und Verputzer trat Gemeinderat Karl-Heinz Buschle beim Sangeswettstreit an. In ihrem Lied über das alle Jahre wieder für Stimmung sorgende und immer teurer werdende Großprojekt Maria Rosengarten besangen sie die zündende Idee des Stadtoberhauptes: „Er druckt´s Geld wia d'EZB". Die Bad Wurzacher Sonderausgabe des 20-Euro-Scheines vereint die beiden Großprojekte Rosengarten und das neue Hallenbad. Natürlich brachten die Gipser das neue Geld gleich in Massen unter die Leute.

Wem die Stimmung „zu bunt wurde" der konnte bei einer Tasse Kaffee und einem süssen Stückchen im neueingerichteten Fasnetscafe Sitzungssaal neue Kräfte sammeln.

Text und Bilder Uli Gresser

Zum Bildalbum

 

 

 

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