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Bad Wurzach - Sogar die Leiterin der Bad Wurzach Info, Petra Misch, wurde vom Baubeginn für die Infrastruktur der Wandertrilogie überrascht. Am Mittwoch wurde als erstes sichtbares Zeichen das Trilogiewahrzeichen beim sogenannnten Start- und Willkommensplatz am Kurhaus errichtet, obwohl als eigentlicher Termin erst Mitte bis Ende November geplant war. Bild: Die Leiterin der Bad Wurzach Info, Petra Misch, und Bürgermeister Roland Bürkle freuen sich über das erste sichtbar gesetzte Zeichen der Wandertrilogie in Bad Wurzach.

Die Wandertrilogie wird seit dem Jahre 2010 geplant, seit 2011 hat sich Bad Wurzach der Tourismus-Marke „Allgäu“  und damit dem Verbund „Allgäu GmbH“ angeschlossen. Damit steht Bad Wurzach im Verbund mit den großen Tourismusorten wie, Füssen, Oberstdorf, Oberstaufen Pfronten, Nesselwang.
Insgesamt sind 33 Städte und Gemeinden aus Bayern und dem württembergischen Allgäu  in der Allgäu GmbH dabei.

Die Wandertrilogie wird mit insgesamt 4 Millionen Euro vom Land Bayern gefördert. Der Beitrag, den Bad Wurzach bis 2015 jährlich beisteuert liegt bei 22 000 Euro. Deswegen freute sich Petra Misch auch besonders, dass es endlich auch in Bad Wurzach erste sichtbare Zeichen für das Projekt gibt, das in den Köpfen der Macher schon längst vollendet ist.

In der Vorplanung und dem Strategieprozess, als alle 33 Orte mit am Tisch sassen, wurden drei Kerngeschäftsfelder festgelegt: 1. Winter 2. Wandern (Untergruppe Radwandern) und 3. Gesundheit. Zu den beiden letzteren passe das Profil von  Bad Wurzach sehr gut, meinte auch Bürgermeister Roland Bürkle, der als Stadtoberhaupt für die Bereitstellung des finanziellen Beitrages verantwortlich zeichnete.

Nach und nach werden abhängig von der Witterung die verschiedenen Teile der Infrastruktur aufgestellt werden. Neben dem Willkommensplatz wird es ein weiteres Infosystem beim Torfmuseum und einen Schaupunkt am Riedsee geben. Ein weiterer Schaupunkt wird auf dem Wachbühl beim Alpenpanorama eingerichtet werden.

Das nun errichtete Wahrzeichen beim Kurhaus besteht aus dem Trilogiewürfel, der in jedem der teilnehmenden Orte das Wahrzeichen schmückt. Als Sockel dient ein Findling aus der Nagelfluhkette, als Bindeglied zum Gletscher, der nach der Eiszeit die gesamte Allgäulandschaft bis zu den Endmöränen rund um das Wurzacher Becken geformt hat. Zeichen für die im Rahmen der Trilogie „Naturschatzkammern“ genannte Region zwischen Bad Wurzach und Kisslegg mit seinen Mooren und Weihern ist ein Quader aus Mooreiche, der von einer Künstlerin bearbeitet wurde und in dieser Form nur in Bad Wurzach und Kisslegg aufgestellt wird. Alleinstellungsmerkmal und Ortsthema des Bad Wurzacher Wahrzeichens wird ein Plexiglasquader mit stilisiertem Wollgras sein. Wollgras deswegen, weil es aus biologischer Sicht ein Überlebenskünstler im Hochmoor ist und damit das Symbol für das europadiplomierte Naturschutzgebiet.

Aus Marketingsicht als glücklichen Umstand sieht die Leiterin der Bad Wurzach Info auch die Tatsache, dass die neue Ausstellung Moor Extrem, die im April eröffnet wurde, und die Wandertrilogie fast zeitgleich innerhalb eines Jahres fertiggestellt  werden.

Im Frühsommer 2014 sollen mit einem großen Event in allen beteiligten Gemeinden die Einweihung gefeiert werden.

 

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Infosystem und Wahrzeichen beim Willkommensplatz am Kurhaus

 

 



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