Bad Wurzach - Ende 2010 schien es mit einem zweiten Kreisverkehr auf der Bundesstraße 465 an der Kreuzung zur L 314, bereits sehr konkret zu werden. Schon damals waren die Vorplanungen des Regierungspräsidiums abgeschlossen und Mittel für den Bau in Aussicht gestellt. (Foto: MdB Josef Rief im Gespräch mit Bürgermeister Roland Bürkle)

 

Realisiert wurde der Kreisverkehr allerdings bis heute nicht, was Bürgermeister Roland Bürkle bei einem Ortstermin in der vergangenen Woche mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Josef Rief zur Sprache brachte.

„Die fertigen Planungen liegen vor und auch der erforderliche Grunderwerb wurde getätigt. Es fehlt nur noch an der Finanzierung und Umsetzung durch den Bund“, erklärte Bürgermeister Bürkle in der Diskussion mit Josef Rief. „Eigentlich war uns der Bau praktisch schon zugesichert worden. Weshalb das Projekt beim Bund dann doch wieder verschoben wurde, können wir nicht nachvollziehen“.

Aus Sicht der Stadt würde die Realisierung eines zweiten Kreisverkehrs auf der Ortsumfahrung neben dem bereits vorhandenen an der Einfahrt zum Gewerbegebiet Ziegelwiese eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Zum einen würde die Abfahrt von LKW`s insbesondere aus dem Umfeld der dortigen Glas- und Verpackungsgroßbetriebe erheblich erleichtert. Dies sei auch gleichbedeutend mit einer Chance zur Entlastung des innerörtlichen Verkehrs, da bislang viele Autofahrer wegen der häufig langen Wartezeiten an der Einfahrt von Biberach her kommend lieber den Weg durch die Innenstadt wählen würden, so Bürkle.

Darüber hinaus würde ein Kreisverkehr automatisch eine Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten und generell einen besseren Verkehrsfluß insgesamt an dem vielbefahrenen Knotenpunkt mit sich bringen. „Beim Kreisverkehr an der Ziegelwiese haben wir hier bereits sehr gute Erfahrungen gemacht“, stellte Bürgermeister Bürkle zusammenfassend fest.

Josef Rief zeigte sich verwundert, dass das Projekt bislang noch nicht realisiert worden sei. Auch er sei auf dem Kenntnisstand gewesen, dass die Mittel bereits freigegeben waren. Er werde nachhaken, aus welchen Gründen die Umsetzung wieder zurückgestellt worden sei und sich wie bei der Ortsdurchfahrt Rohrbach für eine zeitnahe Umsetzung einbringen.

(Foto: Stadtverwaltung)

 

 

 

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