FasnetBad Wurzach - Bereits seit vielen Jahren wird in Bad Wurzach die Fasnet nicht um 11.11 Uhr willkommen geheißen, sondern erst am Abend des 11. November. Erstmals erzählte Markus Birk als Zunftmeister dabei die Geschichten der Wurzacher Fasnetsfiguren.

 

Mit den berühmten Glockenschlägen von „Hells Bells" und viel künstlichem Nebel begann für die Wurzacher Narren die Fasnetssaison, als sie aus dem das Wurzacher Schloß einhüllende Dunkel zwischen Wachhäuschen heraus in das Licht des Podiums beim Stadtbrunnen traten.

Der Fanfarenzug Bad Wurzach begleitete den Zunftrat musikalisch auf seienm Weg zum Podium. Erstmals trug von dort Markus Birk als Zunftmeister die Geschichten von Riedmeckeler, Moorweible, Burgfrau vom Eulenberg, Schnepfen und Muetes vor, die dann noch etwas unsicher durch den künstlichen Nebel hindurch ans Licht der Scheinwerfer, Fackeln und Straßenlaternen traten. An der Spitze der namensgebene Riedmeckeler, die in der Sage als Personifizierung von Pest und Krankheit beschrieben, wird. Beim Leprosenhaus soll sie durch eine Spalte im Boden verschwunden sein.
Ihnen folgten das Moorweible, das der Sage nach mit seinem Fluch die einstmals viel grössere und reichere Stadt im Ried versinken liess. Die im Moor versinkenden Menschen wollten sich an eine Wurzel Klammern („ach, eine Wurz-ach" ) gaben damit der neuen Stadt ihren Namen. Das liebenswerte Gegenstück ist die Einzelmaske der Burgfrau vom Eulenberg, die als Wohltäterin bei den armen Menschen sehr beliebt war. Bunte Farben und die Verbindung zum Ried brachten die Schnepfen ins Spiel, deren das Jahr über braun gefärbte Gefieder sich pünktlich zum Fasnetsbeginn in die die Stadtfarben Rot, Blau und Gelb verwandelt. Den wilden Schluß besorgte wieder das furchterregend aussehende Muetesheer, das sich mit wildem Getöse seinen Weg zu den Zuschauern bahnte.

Nachdem der Fanfarenzug dafür gesorgt hatte, daß sich der Staub aus dem G´schell von Riedmeckeler und Muetes endgültig verabschiedete, ging es für zwei Neulinge zur Maskentaufe mit Wasser aus dem Stadtbrunnen. Die Neuen, Selina Weber und Dominik Jäger, wurden durch einen kräftigen Schluck von einer hochgeistigen Spezialmischung und einem Kuss auf die Vereinsfahne in den Kreis der Wurzacher Narren aufgenommen. Mit einem warmen Zelten, Punsch und Glühwein wurde die Fasnet von den Zuschauern germeinsam mit den Hästrägern noch auf der Strasse begrüßt, zur ausgiebigen „Fasnetsbegrüssung" waren danach die warmen Kneipen die besser geeeigneten Orte...

 

 

Text und Bilder von Uli Gresser
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