EnergieagenturLandkreis Ravensburg - Im Rahmen der Oberschwabenschau Ravensburg startet die Energieagentur Ravensburg in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Ravensburg, Biberach, Bodenseekreis und Sigmaringen erstmals eine großangelegte Bürgerbeteiligungs-Aktion in den Landkreisen. Dabei dürfen und sollen sich so viele Bürger wie möglich beteiligen und ihre Ideen zu den Bereichen: Zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeinsparung, Demografischer Wandel, Klimawandel, Versorgungssicherheit und zukünftige Mobilität miteinbringen.

 

Somit können Kinder, Jugendliche, Familien, Eltern, Großeltern – einfach alle Bürgerinnen und Bürger, egal wie alt sie sind, aktiv an IHRER Klimaschutz- und Energiewende-Zunft mitwirken.

Den Auftakt zu dieser Aktion bietet die Oberschwabenschau mit seinen über 90.000 Besuchern aus dem weiten Umkreis.

Die Teilnahmekarten zur Bürgerbeteiligung sind am Stand der Energieagentur erhältlich. Wer seine Ideen aufschreibt und die Teilnahmekarte bis zum Sonntag, 19. Oktober, 15 Uhr am Stand der Energieagentur abgegeben hat, nimmt zudem an einem Gewinnspiel teil. Hauptpreis ist ein Mountainbike der Marke Corratec; der 2. Preis ist ein Wochenende mit einem Elektro-Smart und als 3. Preis gibt es einen Vorort-Energiecheck zu gewinnen. Die Verlosung findet am Sonntag, 19. Oktober, 15 Uhr am Stand der Energieagentur in der Oberschwabenhalle statt. Natürlich endet die Bürgerbeteiligung hier noch nicht. Sie soll bis zum 15. November andauern. Nach der Oberschwabenschau können die Bürger einen Teilnahmeschein auf der Homepage der Energieagentur unter www.energieagentur-ravensburg.de herunterladen und sich direkt beteiligen.

2014 zu Sanieren – günstiger geht's nicht mehr!

„Bei der Kombination von Kfw- und L-Bank-Darlehen für energieeffizientes Bauen und Sanieren gibt es ‚rechnerisch' sogar Negativ-Zinsen. Die energetische Gebäudesanierung ist eine Kapitalanlage und eine Altersvorsorge zugleich, bei steigenden Energiekosten und Gebäudewerterhaltung", erklärt der Geschäftsführer der Energieagentur Ravensburg, Walter Göppel. Wer sich dafür interessiert, kann sich am Stand der Energieagentur von den Fachleuten darüber beraten lassen.

Weiter informieren die Energieexperten darüber, wie eigen erzeugten Solarstrom gespeichert und das eigene Haus versorgt werden kann. Auch andere Fragen zur Energieerzeugung und –einsparung werden von den Experten der Energieagentur beantwortet. Neben der fachgerechten energetischen Gebäudesanierung und der eigenen Energieversorgung gibt es täglich zwei bis drei spannende Energieforen. Alle Tage stehen die unabhängigen Energiefachleute mit zahlreichen Informationen und Tipps am Stand der Energieagentur Rede und Antwort.

Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale

Insgesamt steht die Energieagentur für fast 1 Millionen Menschen der Landkreise Ravensburg, Biberach, Sigmaringen und Bodenseekreis in allen Fragen zum Thema Energie mit Rat und Tat zur Seite. Die unabhängigen und produktneutralen Energieberatungen werden mittlerweile in 35 Außenstellen (meist in den Rathäusern) angeboten. Neu ist die Kooperation mit der Verbraucherzentrale, in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. In diesem Rahmen werden nun Vorort-Beratungen für Eigentümer und Mieter angeboten. Dabei gibt es momentan zwei verschiede Beratungsformen, den Basis-Check und den Gebäude-Check. Der Basis-Check richtet sich vorwiegend an Mieter und private Haus- beziehungsweise Wohnungseigentümer. Dabei werden der Strom-Wärmebedarf, die Elektrogeräteausstattung überprüft und Vorschläge zur Einsparung durch gering investive Maßnahmen gemacht.

Dieser Check kostet den Auftraggeber lediglich 10 Euro, der Rest wird durch das Ministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. 20 Euro werden beim Gebäude-Check fällig, auch hier übernimmt das Ministerium eine Förderung. Dieser Check eignet sich für Eigentümer und private Vermieter, die Einfluss auf Haustechnik und Gebäudehülle haben. Zum zuvor beschriebenen Basis-Check werden hier zusätzlich die Heizungsanlage und die Gebäudehülle beurteilt sowie die Nutzbarkeit von erneuerbaren Energien aufgezeigt. Für die Zukunft ist noch ein Brennwert-Check vorgesehen.

Die neue Energieeinsparverordnung 2014

Die energetischen Standards für Neubauten werden ab Januar 2016 in einem Schritt um 25 Prozent angehoben. Zudem wird der Endenergiebedarf von Gebäuden im Energieausweis künftig nicht mehr nur über den bereits bekannten Bandtacho angezeigt, sondern zusätzlich in Form von Energieeffizienzklassen dargestellt werden. Außerdem müssen alte Heizkessel auf Basis flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe nach 30 Jahren Betriebszeit erneuert werden (nicht betroffen sind Niedertemperatur- und Brennwertkessel). Für Bestandsgebäude sind darüber hinaus keine wesentlichen Verschärfungen vorgesehen. Die Neufassung der EnEV setzt die Europäische Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sowie verschiedene Beschlüsse der Bundesregierung zur Energiewende um.

Pressemitteilung Energieagentur Ravensburg GmbH

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