LeserbriefRahmhaus/Arnach -Seit 21 Jahren wohnen wir zwischen Arnach und Rahmhaus in unmittelbarer Nachbarschaft eines Abfall verwertenden Gewerbebetriebs. Bisher haben wir alle negativen Einflüsse wie Geruchs- und Lärmbelastung, den LKW-Verkehr etc. hingenommen, obwohl ein erträgliches Maß der Beeinträchtigungen unserer Lebensqualität längst überschritten ist, immer in der Hoffnung, dass sich die Situation doch noch stabilisiert und verbessert. Wir haben vertraut auf die gewissenhafte Arbeit der zuständigen Kontrollorgane.

 

Leider leben wir bis heute nicht neben einem „geruchslosen Entsorgungsbetrieb", wie es so oft beschrieben wird.

Wir haben gehofft und den Aussagen der Verantwortlichen vertraut, dass Konzepte entwickelt werden um die jetzige Situation in der Vielfalt Ihrer Facetten zu optimieren und keine weitere Vergrößerung des Gewerbebetriebes stattfindet.

Die aktuell geplante Erweiterung sieht eine Steigerung von 49 to auf 170 to pro Kalendertag vor, dies würde bedeuten, dass ca. 65.000 to pro Jahr ein- und wieder ausgebracht werden müssen. Speisereste werden im ganzen Süddeutschen Raum gesammelt, hier weiterverarbeitet und regional auf den Wiesen und Äckern in Form von Gärresten ausgebracht, „einem begehrten Naturdünger" der zudem noch „geruchsarm" sein soll. Die daraus resultierende Belastung von Mensch und Umwelt ist inzwischen zur einer weitreichenden regionalen Thematik geworden.

Eine lebenswerte Heimat für uns und unsere Kinder ist elementar für die Attraktivität und Weiterentwicklung unserer Gemeinden, auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Ich hoffe sehr, dass sich die Entscheidungsträger Ihrer Verantwortung der Region gegenüber bewusst sind und eine differenzierte und ehrliche Gesamtbetrachtung vornehmen.

Melanie Maier
Rotis - Arnach

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