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Bad Wurzach - Denn neben den titelgebenden Aquarellen bekamen die zahlreichen Ausstellungsbesucher bei der Eröffnung der 230. Ausstellung der städtischen Galerie noch einiges anderes geboten: Action-Painting und Live-Musik von dem wohl bekanntesten Musiker der Stadt und Ehemann der Künstlerin, Peter Schad. Bild: Maria Schad mit dem Ergebnis ihrer Aktionskunstperformance

 

Es war eine ungewöhnliche Zeit für eine Vernissage, als am Sonntagnachmittag um 15 Uhr die aktuelle Kunstausstellung in der Bad Wurzacher Stadtbücherei eröffnet wurde. Maria Schad aus Bad Wurzach stellt ihre unter dem schlichten Titel „Aquarelle“ aus. Bürgermeisterin Alexandra Scherer nannte in ihrer Begrüßung seitens der Stadt  die Ausstellung „einen Lichtblick an diesem trüben Volkstrauertag“, nachdem die langjährige Ausstellungsorganisatorin Rosemarie Stäbler die Künstlerin kurz vorgestellt hatte und Peter Schad mit einem Musikstück den Beginn der Vernissage eingeläutet hatte.

Diese selbst übernahm mit wenigen Sätzen die Vorstellung ihrer Werke, ließ dabei aber auch viel Persönliches mit einfließen. Als Malerin sei sie Autodidaktin, die tief mit dem Ried und der Landschaft verwurzelt sei. Irgendwie habe sie es geschafft, Familie, Beruf und Kunst unter einen Hut zu bringen.

Die Kinderbilder seien Erinnerungen an die Internatszeit. Blumen gehörten zum Leben dazu. Mit den im Kapitelsaal ausgestellten Blumenbildern habe sie versucht, die Jahreszeiten in Blüten zu fest zu halten.

Anhand eines Bildes, das auf einer Staffelei stehend ausgestellt wird, erklärte sie:„Das sind die Wellen meines Lebens, mal bin ich darüber, mal darunter.“ Der abgebildete Stuhl werfe Fragen auf: „Trägt er mich?“

Maria Schad, die – inzwischen als Rentnerin – viele Aquarellmalkurse gibt, dass sehr viele ihrer Schülerinnen zu der Vernissage gekommen waren. Diese, wie die zahlreichen anderen Ausstellungsbesucher waren sehr gespannt ,wie die angekündigte Aktionskunst des Künstlerehepaar Schad ablaufen sollte.

Maria Schad hatte ihre Malutensilien gut vorbereitet, als Motiv die auf dem Ausstellungsplakat abgebildete Rose ausgewählt. Gleichzeitig mit ihrem Gatten, der auf dem Keyboard ein Musikstück improvisierte, begann sie in schnellen, sicheren Pinselstrichen zu malen. Und gleichzeitig mit dem letzten Ton war nach wenigen Minuten auch ihr Werk vollendet. Das auf diese Weise entstandene Bild hatte sie der Leiterin der Stadtbücherei, Christine Linge, versprochen, quasi als Tauschobjekt: Gegen einen entsprechenden Obolus zum Ankauf neuer Bücher für die Bücherei könne jeder das Bild erwerben.

Die Ausstellung ist bis 6. Januar 2020 während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten: Dienstag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Mittwoch 14 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 18 Uhr, Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag, 10 bis 12 Uhr.
Weitere Infos: Stadt Bad Wurzach, Tel. 07564 302-110, oder Rosemarie Stäbler, Tel. 07564 2665.

 

Text und Bilder von Uli Gresser
Bildbestellung 

 

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