markt

Bad Wurzach - Die geplante Verlegung des Wochenmarktes von der Breite auf den Klosterplatz schlägt hohe Wellen. (Gemeinderatssitzung am Montag 18.11.2019 um 19 Uhr in Maria Rosengarten). Marktbeschicker befürchten weniger Besucher und Einnahme-Einbußen. Kurze Wege zu naheliegenden Parkplätzen in der Breite sind das Hauptargument von Besuchern und Beschickern. 

 

Der wöchentliche Donnerstagsmarkt findet seit einigen Jahren in der Breite statt. Die Verlegung des Marktes von der Spitalgasse in die Breite war seinerzeit ebenso mit Bedenken bewertet, wie aktuell die geplante Verlegung auf den Klosterplatz.

 

Marktbeschicker bringen große Bedenken zum Ausdruck. Mit Argumenten, nach denen ein Markt in die deshalb so benannte Marktstraße gehöre, und damit eben in die Mitte des Ortes,  werden mit der Verlegung auf den Klosterplatz größere Umsatzeinbußen befürchtet.

 

Am heutigen Donnerstag haben neun Marktbeschicker ihre Produkte angeboten. Der größte Wettbewerb ist bei den Gemüse- und Obstanbietern gegeben, davon sind gleich vier Händler auf dem Markt. Wenn nun, wie von der Verwaltung argumentiert, Anfragen von weiteren sieben Marktbeschickern vorliegen und in der Breite nicht bedient werden können, dann wird der Wettbewerb für den einen oder anderen Händler noch größer. Der Platz für weitere Händler ist auf dem Klosterplatz möglich und wird von der Verwaltung als Belebung des Marktes bewertet.   

 

Bei den Besuchern des Marktes gibt es durchaus beide Meinungen. Von "das ist mir egal, wenn der Markt auf dem Klosterplatz ist", bis zu "der Platz hier ist mehr als ideal", sind alle Antworten präsent. Die überwiegende Mehrheit betont den Vorteil angrenzender Geschäfte und der naheliegenden Parkplätze.

 

 

Aus Sicht der Verwaltung überwiegen die Vorteile einer Marktverlegung auf den Klosterplatz. Insbesondere die bestehenden Erweiterungsflächen Richtung Kirche sowie im Innenhof des Rosengarten. Die komplette Marktfläche einschließlich der Parkplätze befindet sich auf öffentlichem Grund, der deutlich verringerte Aufwand in der Vorbereitung der Marktfläche sowie die Platzsituation insgesamt sprechen für den Klosterplatz.

 

Inwieweit hier ein Schritt zu schnell vorangegangen wird, zeigt sich wohl erst in einigen Monaten. Eine in der gleichen Sitzung zu beschliessende Beauftragung eines Verkehrskonzeptes kann eventuell als Entscheidungshilfe dienen. Die Bürgerschäft ächzt und jammert wegen des enomen innerstädtischen und großteils hausgemachten Autoverkehrs.    

 

Bericht und Bild Wolfgang Weiß

 

 

 

 Befragung der Marktbeschicker nach einer temporären Verlegung des Wochenmarktes im Mai 2018.

umfrage

 

 

 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.