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Bad Wurzach - Es war zum Ferienbeginn ein ganz toller Einstieg in die „Freie Zeit“: Mit ihren engelsgleichen Stimmen entführten die vier Damen des Jugendkammerchores die rund 60 gekommenen Zuhörer auf eine musikalische Welt - Zeitreise.

 

Der Jugendkammerchor, der das Publikum mit auf die A-Capella Weltreise nahm, ist ein im Durchschnitt 17,75 Jahre alter Ableger der Schola Cantorum Weimar, dem mit rund 300 Sängerinnen und Sängern im Alter zwischen fünf und zwanzigen Jahren größten Jugendchor Thüringens, erklärte dessen Leiter Sebastian Göring nach dem Einstiegslied „Kaval Svin“ einem bulgarischen Volkslied von Petar Lyondev.



Gleich das zweite Lied, das „Ännchen von Tharau“ zeigte, dass die vier jungen Damen bei ihrer Weltreise auch deutsche Lieder nicht ausklammerten, ganz im Gegenteil : „Guter Mond du gehst so stille, So sei gegrüßt viel tausendmal oder Wenn ich ein Vöglein wär“ waren Interpretationen von Liedern die früher in jeder Schule gesungen wurden und damit „echte Volkslieder“ waren.


Doch zurück zur A-Capella-Weltreise: Nach „Souran Bushi“ aus dem fernen Japan ging es mit „Kiigelaulud“ des estnischen Komponisten Veljo Tormis in dessen Heimat Estland, von dort über die Ostsee nach Schweden mit „Uti Var hage“ von Hugo Alfven, danach vom 20. Jahrhundert zurück in die Renaissance und nach Frankreich, mit „Il est bel et bon“ von Pierre Passereau. Nach dem einheimischen Barockkomponisten und Musiker Johann Heinrich Rolle und „Mater et Filia“ von Carl Orff nahm die Reise wieder internationalen Kurs auf: Mit „White winter hymnal“ des 1986 geborenen US-amerikanischen Komponisten Robin Pecknold ging es in die USA.


Mit deutschen Liedern wie: „Ein Jäger längs dem Weiher ging“ oder „Im schönsten Wiesengrunde“ von Wilhelm Christian Ganzhorn bog die musikalische und Zeitliche Weltreise auf die Zielgerade ein.
Mit dem Choral „Wade in the water“ von Kirby Shaw und dem Gospel „My soul´s been anchored in the Lord“ von Moses Hogan als Zugabe endete das Konzert, zu dem die evangelische Kurseelsorgerin Verena Engels-Reiniger einige zum Nachdenken anregende Texte von Sophie Scholl und Friedrich Bonhoeffer beitrug.



Bericht und Bild Ulrich Gresser

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