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Bad Wurzach - Diese verriet Ute Ehrmann anlässlich der diesjährigen Busweihe von je einem Linienbus, einem Reisebus und einem Achtsitzer durch Stadtpfarrer Stefan Maier. Bild: Stadtpfarrer Stefan Maier und Ute Ehrmann bei der Weihe der Fahrzeuge

 

Rund 40 Mitarbeiter hat das Unternehmen, 25 davon als Festangestellte. Derzeit hat das 1974 gegründete Busunternehmen 22 Busse im Einsatz. Seit der letzten Busweihe vor zwei Jahren hat Ehrmann 9 neue Fahrzeuge in Dienst gestellt bzw. ersetzt und dafür zwei Millionen Euro an Setra überwiesen, denn der Fuhrpark der großen Busse besteht seit mehr als 20 Jahren mit ganz wenigen Ausnahmen wie dem im Linienverkehr eingesetzten Gelenkbus aus Fahrzeugen des Neu-Ulmer Herstellers.


Drei bis vier Fahrzeuge des Fuhrparks werden im Jahr ersetzt, die Fahrzeuge erfüllen die EU-Abgasnormen. Die absolute Barrierefreiheit (Gehbehinderte, Gehörlose und Blinde) im Linienverkehr – ab 2021 EU-Vorschrift – kann das Unternehmen nicht erfüllen, da die entsprechenden Haltestellen von den Kommunen noch gar nicht eingerichtet werden konnten.


Bei den jetzt von Pfarrer Maier gesegneten Busse handelt es sich um einen Reisebus mit extra vielen Sitzplätzen, 61 anstatt den üblichen 49 Plätzen, sowie um einen Linienbus mit der üblichen Anzahl von Sitz- und Stehplätzen, aber der entsprechenden ausklappbaren Rampe für Rollstuhlfahrer. „Wir mussten die Busse ersetzen, obwohl die „alten“ noch sehr zuverlässig waren,“ sagt Ute Ehrmann. Der Grund dafür liegt in der Erfüllung der Euro-6 Norm, um z.B. weiterhin nach Stuttgart und in die Stadt fahren zu dürfen. Sie nimmt es mit Humor: „Wir reinigen mit unserem Bus die Stuttgarter Luft!“ Der Umweltgedanke wird im Hause Ehrmann groß geschrieben: In der betriebseigenen Waschanlage wird nur 20 % Frischwasser verwendet, der Rest ist wiederaufbereitetes Brauchwasser.


Bevor Pfarrer Maier die drei Fahrzeuge segnete, sagte Ute Ehrmann, dass die Busse stellvertretend für die anderen Busse da stehen würden, die seit der letzten Weihe vor zwei Jahren gesegnet worden seien. Nach einer Lesung aus dem Buch Genesis über die Mobilität im Alten Testament versorgte Pfarrer Maier die Busse-Stellvertreter mit reichlich Weihwasser. Auch für die bereitliegenden Christopherus-Plaketten spendete der Pfarrer den Segen Gottes, denn: „An dem Segen ist alles gelegen!“ Auch für die anderen Fahrzeuge, die Fahrer und die Fahrgäste.

 

Text und Bilder von Uli Gresser

 

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