24berufswahlcamp

Bad Wurzach - Initiiert und organisiert wurde das Berufswahlcamp in der Mensa für die Siebtklässler von Karrierebegleiterin Hildegard Mühler, die dabei von einigen Lehrerkollegen und ehemaligen Schülern unterstützt wurde. An den 12 Stationen durften sich die Schüler in unterschiedlichen Berufen
ausprobieren.

Für das Hotelfach galt es, einen Restaurantplatz perfekt einzudecken. Oder sie durften für den Elektronikerberuf Schalter mit der Verkabelung verbinden. Maler, Bürokommunikation, Metallverarbeitung, Holzmechaniker, IT-Berufe, Zimmermann, Bäcker/Konditor. Für die Bankkaufleute galt es ein Überweisungsformular auszufüllen.

Alle Schüler mussten sämtliche Stationen durchlaufen. Erzieherische und Pflegeberufe forderten besonders die Jungs, denn dabei mussten sie anhand einer Puppe das Wechseln von Windeln üben, was am lebenden Objekt des öfteren – salopp formuliert – „in die Hosen gegangen wäre“. Der berühmte Satz „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“, hätte kaum zutreffender sein können.

Ziel des Camps ist immer das Herausarbeiten der eigenen Interessen und Fähigkeiten. Damit sollen die Schüler an der Schwelle zur achten Klasse in ganz unterschiedliche Bereiche hineinschnuppern, um zu erfahren was ihnen liegt: handwerkliches, kaufmännisches, sozial-pflegerisch oder Informatik und IT. Denn in der achten Klasse steht die Entscheidung für ein vielleicht berufsentscheidendes Praktikum an.

Mit Hilfe eines Laufzettels reflektieren die Schüler/innen ihre Fähigkeiten, mussten überlegen, welche Stärken sie für die jeweilige Aufgabe benötigten.

Hildegard Mühler erzählt dann auch, dass manche Schüler und Schülerinnen auch sehr hart mit sich ins Gericht gingen und sie dann ein wenig korrigierend eingreifen musste.

Unterstützt wurde die Aktion durch die Bildungspartner Holzbau Weizenegger, der Holzhausmodelle zur Verfügung stellte und Elektro Ernle. Sehr großzügig zeigte sich auch die Firma Hymer, denn dessen Werkstück, eine Holzbox, durften die Schüler anschließend mit nach Hause nehmen.

Auf jeden Fall machte es allen Schülern wie Lehrern großen Spaß und vielleicht hilft es ja den Schülern, in den Ferien die gemachten Erfahrungen ein wenig auf sich wirken zu lassen.

 

Text und Bilder von Ulrich Gresser

 

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