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Bad Wurzach - Die weltweit tätige Maschinenbaufirma Lissmac mit seinem Geschäftsführer Klaus Kiefer war gemeinsam mit dem Energiebündnis Leutkirch mit seinem Vorstand Berthold König Gastgeber für zahlreiche Vertreter mittelständischer Unternehmer aus der Region. Mit Betriebsführungen durch Geschäftsführer Klaus Kiefer und Betriebsleiter Benjamin Mayer wurde die Veranstaltung im Gewerbepark West in Bad Wurzach eröffnet. Die Mehrzahl der Teilnehmer, Vertreter von Firmen wie Gruschwitz, Christ & Wagenseil, Thermopal, Härle oder Milei kam aus Leutkirch, andere kamen aus der direkten Nachbarschaft zu Lissmac wie BauGrund Süd oder Engeser Fensterwelt.

Klaus Kiefer stellte danach im Tagungsraum in einer kurzen Präsentation die Firma Lissmac vor , die neben den „Urprodukten“ Steinsägen und Fugenschneider seit vielen Jahren mit Metalprocessing und MT-Handling mehrere weitere Standbeine hat.

Von Berthold König auf die nicht energiesparende Beleuchtung in den Hallen angesprochen, erklärte Kiefer: „Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht verzetteln,“ sagte er mit einem Verweis auf die allgemeine Klimapolitik. Und: „Am Ende des Tages zählt der Preis!“ Man verkaufe was gewünscht wird, und das weltweit, erklärte er mit Blick auf immer strengere Abgasnormen in Den USA und Europa.

Den Einwand von Ulrich Walz vom Energiebündnis Bad Wurzach-Bad Waldsee: „Diejenigen Firmen werden länger überleben, die nachhaltig wirtschaften“ wies er zurück: „Der Mittelstand blockiert nicht.“ Walz stellte das seit sieben Jahren existierende Energiebündnis Bad Wurzach-Bad Waldsee vor, verteilte mitgebrachte Flyer unter den Tagungsteilnehmer, in denen erklärt wurde, was das Bündnis macht: Beratung von Privathaushalten oder Gewerbetreibenden bei der Umstellung auf regenerative Energien sowie die Erhöhung der Energieeffizienz. Bei sogenannten PV-Parties sucht das Bündnis nach Flächen, die mit einer PV-Anlage bebaut werden kann. „Denn das gibt es nicht : Ein wenig Klimaschutz!“

Berthold König erläuterte das dies die 11. Veranstaltung des Klimabündnis Leutkirch sei, die es zweimal im Jahr gebe. Er freute sich, nun erstmals in Bad Wurzach zu Gast zu sein und hoffe dass sich auch noch andere Firmen öffneten.

Michael Maucher von der Energieagentur Ravensburg stellte verschiedene Fördermöglichkeiten vor, über die Betriebe energieeffizienter werden können. Neben der BAFA-Förderung (vom Bund) gebe es auch Möglichkeiten über die KFW, für energieeffizientere Maßnahmen Zuschüsse zu erhalten. Auch das Land Baden-Württemberg bietet mit Klimaschutz Plus ein Förderprogramm an.

 

Nils Henning von Elobau erläuterte die Möglichkeiten von „Green ways to work“.
Elobau überlegt z.B. anstelle des Baues eines neuen Parkplatzes, die Mobilität der Mitarbeiter über Mitfahrbörsen und Busshuttles zu gewährleisten. Oder auch Anreize zu schaffen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

 

 

Text und Bilder von Ulrich Gresser

 

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