20lissmacBad Wurzach - Neben Geschäftsführer Klaus Kiefer, Ausbildungsleiter Ralf Brzuska, Bernd Kolb , verantwortlich für die Ausbildungsberufe im kaufmännischen Bereich standen mit Larissa Lerch (kaufmännische Berufe) und Stefan Pugacev (gewerbliche Berufe) zwei Azubis und Ausbildungsbotschafter der IHK für die Schulen für Fragen und Informationen für die Besucher bereit. Bild: Die beiden Ausbildungsbotschafter Stefan Pugacev und Larissa Lerch bei ihrem Vortrag

 

Klaus Kiefer erklärte in seiner Begrüßung den rund 25 Jugendlichen und ihren Begleitpersonen, dass es die dritte Veranstaltung dieser Art sei. „Auf jeden Fall dabei sein“ wollte er. „Habt viel Spaß hier und macht das, Was Euch Spaß macht und nicht das was Eure Eltern wollen, “ gab er den zukünftigen Auszubildenden mit auf den Weg. Nicht ohne Stolz erklärte er, dass die Azubis bei Lissmac in der Regel nach ihrer Lehre bzw. ihrem Dualen Studium übernommen werden.


„Das erste Bild auf unserer Homepage zeigt unsere Auszubildenden.“ Sie seien die Zukunft des Betriebes. Und er erklärt dass man bei Lissmac richtig Karriere machen kann. So sei zum Beispiel der aktuelle Co-Niederlassungsleiter in China ein Auszubildender gewesen, der sich über den Masterabschluss und weitere Qualifikationen dafür empfohlen hatte.


Ralf Brzuska ist seit sechs Jahren bei Lissmac für den gesamten Ausbildungsbetrieb mit seinen rund 30 Auszubildenden (Lehrlinge und BA-Studenten) zuständig und als Mitglied in der Prüfungskommission der IHK „weiß ich wie der Hase läuft.“ Das heißt die Lehrlinge werden sehr gut auf ihren zukünftigen Beruf vorbereitet.


Bernd Kolb ist seit 18 Jahren für die Koordinationspläne zwischen den Abteilungen verantwortlich, also dafür, welcher Azubi wann in welcher Abteilung mitarbeitet. Außerdem ist er bei Lissmac der Ansprechpartner der IHK und der gewerblichen Schulen. Nach einem kurzen Abriss über die Geschichte der 1979 gegründeten Firma, die inzwischen vier verschiedene Firmensegmente, Bau-Technologie, MT-Handling, Metallverarbeitung und Anlagenbau unter einem Dach vereint und einigen Eckdaten – 370 Mitarbeiter weltweit, davon 30 Azubis, 72 Mio. € Umsatz im letzten Jahr, 60 % der hergestellten Produkte gehen in den Export, Standorte sind neben dem Hauptsitz in Bad Wurzach und Beckum, Tjiang in China, New York und in Dubai – wurde die Firma noch zusätzlich mit einem Imagefilm „Lissmac: Uns bewegen Ideen“ vorgestellt.


Ralf Brzuska riet den Jugendlichen dazu ihre mögliche Lehrzeitverkürzung nicht an den Anfang ihre Ausbildungszeit zu setzen, da im Falle der technischen Berufe die für die Gesamtnote zu 30-40 % zählende erste Prüfung bereits nach einem halben Jahr erfolge. Voraussetzung für die technischen Berufen seien gute Kenntnisse in Mathematik, Physik oder Chemie, bei den kaufmännischen Ausbildungen lägen die Prioritäten neben Mathe in den Sprachen Deutsch und Englisch, schon allein wegen der guten Außenkommunikation. Denn auch schon die Azubis hätten viel mit Kunden und Mitarbeitern anderer Firmen zu tun .


Larissa Lerch erläuterte, was die Nochschüler in ihrer Ausbildung im kaufmännischen Bereich erwartet, während Stefan Pugacev dies für die technischen Berufe tat.


LISSMAC bietet derzeit zehn unterschiedliche Ausbildungsberufe in den zwei Fachbereichen an. Um den neuen Auszubildenden einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen, wird gleich zu Beginn der Ausbildung ein Fachbereich übergreifendes Projekt mit allen Auszubildenden gestartet. Stefan Pugacev erzählt, dass dies im vergangenen Jahr ein Tischkicker war. „Damit sollen sich die Jugendlichen über die gemeinsamen Aufgabe untereinander kennenlernen, zusammenarbeiten und auch um einmal über den eigenen „Ausbildungs-Tellerrand“ hinausblicken “, ergänzt Ralf Brzuska. Er erläuterte den potentiellen Azubis auch den „Deutschen Qualifikationsrahmen“ DQR, quasi die Karriereleiter in der vom Bogey über die Fachausbildungen bis zum Meister und Doktoranden alles aufgeführt ist, was an Ausbildungsniveau in Deutschland möglich ist.



Bei gemeinsamen Betriebsrundgängen und der Besichtigung der Ausbildungsbereiche erhielten die nächstjährigen Schulabgänger praxisnahe Einblicke in den Unternehmensablauf. Bei einem Imbiss konnten sie sich danach in lockerer Atmosphäre noch ihre individuellen Fragen an die Ausbildungsverantwortlichen und an die Auszubildenden beantworten lassen.

 

 

 

Text und Bilder von Uli Gresser

 

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