11wrs abschlussBad Wurzach - Gemeint ist damit Jannik Fritsch, der in den letzten sechs Jahren wie kein anderer Schüler das Schullebeben der Werkrealschule mit gestaltet hatte und in vergangenen Woche so „nebenbei“ den Bestenpreis des Landes Baden-Württemberg abgeräumt hatte. Und selbst bei der eigenen Schulentlassfeier war sein technisches Know-how ganz schnell gefragt. Bild: Frank Högerle übergibt den Preis der Stadt Bad Wurzach am Jannik Fritsch.

 

Nach dem musikalischen Einstieg begrüßte Schülersprecher Lukas Lanzl bei der Verabschiedung der 40 Neunt- und 24 Zehntklässler der Werkrealschule die Eltern und Gäste. Frank Högerle, der als zuständiger Dezernent Bürgermeisterin Alexandra Scherer seitens der Stadt vertrat, stellte diese Frage, weil er ihm den Preis der Stadt Bad Wurzach übergeben wollte. In seiner Laudatio ging er auf das enorme Engagement und die zahlreichen Aktivitäten von Jannik für die Schulgemeinschaft ein. „Wo ist Jannik?“ habe es in den letzten sechs Jahren in den Fluren der Schule geheißen, wenn wieder einmal bei einem Problem sein technisches Verständis gefordert war. Immer freundlich und zuverlässig habe er seine Aufgaben gelöst, wegen eines „Gedächtnis wie ein Elefant“ habe er nie etwas vergessen.

 

Mit dem Preis für die Jahrgangsbesten zeichnete Högerle in der Klasse 9 Moritz Dick, Fabian Jäger und Luca Riedinger für ihren Notenschnitt von 1,7 aus. In der Klasse 10 war Amea Roldan Romer mit dem Durchschnitt von 1,5 die Jahrgangsbeste.

 

Christine Baur von Herz und Gemüt zeichnete gemeinsam mit Schulsozialarbeiter Edmund Butscher die Schüler aus, die sich durch ihr besonderes soziales Engagement große Verdienste erworben hatten. Jana Lamp, Selina Schott, Edona Morina, Felix Brodd und Marc Schmid hatten im ökumenischen Seniorenkreis mitgearbeitet, älteren Menschen z.B. beim Fensterputzen oder im Haushalt geholfen.
Schülersprecher Lukas Lanzl kommentierte in seiner Ansprache die Zeitreise in Bildern durch die vergangenen sechs Jahre Werkrealschule der Klasse 10, die von Ausflügen bis zum Besuch einer Berufsschule alles beinhaltete. Sein Dank ging an die Lehrer und die Eltern, „denn ohne deren vielfältige Unterstützung hätten wir es nicht geschafft.“

 

Schulleiterin Julia Kiebler erzählte in ihrer Rede von den einzelnen Schülertypen, die sie in einzelne Mäppchen-Typen unterteilte. Neben dem akkuraten Mäppchentyp, der sein Utensilienetui von der ersten bis zur letzten Klasse pflegt, unterscheidet Kiebler unterschiedliche Schlampermäppchen-Typen. Etwa denjenigen, dessen Mäppchen prallvoll mit Stiften ist, dessen Hauptaugenmerk mehr auf die Außengestaltung des Mäppchens gerichtet ist, statt auf die Verfolgung des Unterrichtes. Oder die Schlampermäppchen-light-Anhänger, die immerhin meistens etwas brauchbares zum Schreiben dabeihaben. Und dann gibt es da noch die Minimalisten, die immer denken: Heute brauch ich nichts zum schreiben und doch immer wundersamerweise von irgendwower etwas zum Schreiben bekommen, ein Typus der seine Lehrer beinahe in den Wahnsinn treibt.

 

In so einem Mäppchen findet sich alles, was im Leben wichtig ist. Der Radiergummi steht, etwas besser zu machen, eigene Fehler erkennen und zu Korrigieren. Ein Kuli steht für den Mut, zu dem zu stehen, was man tut und für gemachte Fehler gerade zu stehen. Ein zweiter Kuli, den man verleihen kann: „Geht nicht mit Scheuklappen durchs Leben, versucht zu sehen, was die Leute um euch herum brauchen.“ Ihnen zu helfen, unabhängig von Hautfarbe, Nationalität oder Religion, sei wichtig, denn: „Ein Kuli schreibt in jeder Hand“. Ein Briefchen stehe für die Freundschaft. Gute Freundschaften zu pflegen, sich von falschen Freunden zu trennen, empfiehlt die Rektorin ihren Schulabgängern. „Leuten, die einem wichtig sind, sollte man auch wissen lassen, dass man sie schätzt.“ Und natürlich der eigenen Familie, ohne die sie gar nicht da wären: „Ein ehrlich gemeintes Danke ab und zu tut gar nicht weh und macht anderen eine große Freude.“ Ein Geodreieck stehe für Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit: „Steht für eine Sache ein, wenn ihr sie für richtig haltet. Diese Einstellung ist nicht immer bequem im Leben, aber sie lohnt sich.“

 

Für die beiden Lehrerinnen Jennifer Münsch und Manuela Feistle, die beide gemeinsam mit den Neuntklässlern an der Werkrealschule angefangen haben und für die es damit ein besonderer Jahrgang ist, überreichten den Schülern, die damals mit ihnen angefangen hatten, ihre damals selbst gestalteten Erinnerungssteine. Die Klassenlehrerinnen Ute Bauer und Kerstin Krämer überreichten gemeinsam mit Schulleiterin Julia Kiebler die Zeugnisse der Jahrgangsstufe 9. Dabei erhielten Moritz Dick, Jana Lamp, Fabian Jäger, Luca Riedinger und Marc Schmid einen Preis, Marcel Bayerle, Felix Brodd und Oliver Lange erhielten eine Belobigung.

 

Klassenlehrer Gordian Hörmann überreichte die Abschlusszeugnisse der Zehntklässler. Dabei erhielten Amea Roldan Romer, Jannik Fritsch und Pascal Lieb einen Preis, Peter Binder und Mert Öztürk erhielten Belobigungen. Ingrid Dewor durfte für den Partnerschaftsverein die Begabtenpreise für die besten Leistungen im Fach Englisch an Amea Roldan Romer und Justin Eisner überreichen.

 

Mit einem ganz besonderen Spezialpreis, dem von ihr selbst gebastelten „goldenen Smiley“ zeichnete Julia Kiebler Schülersprecher Lukas Lanzl aus, weil dieser sie jeden Morgen egal bei welchem Wetter mit einem beste Laune verbreitenden „Guten Morgen Frau Kiebler“ begrüßt hatte. „Du wirst und alle sehr fehlen, zumal Du gemeinsam mit Peter Binder als Schülersprecher hervorragende Arbeit geleistet hast.“

 

Mit „You can count on me“ verabschiedeten sich einige Schülerinnen der Klasse 10 und beendeten damit den offiziellen Teil der Entlassfeier an den sich noch ein kleines Büfett anschloss.

 

 

Bericht und Bilder: Ulrich Gresser

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