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Bad Wurzach - Die Werkrealschule Bad Wurzach hat vor acht Jahren zum ersten Mal das BoriS-Berufswahl-Siegel erhalten. Drei Jahre später ist die Schule rezertifiziert worden. Und im Juni dieses Jahres durften Frank Högerle, Dezernent der Stadt Bad Wurzach, Schulleiterin Julia Kiebler, OiB-Lehrerin Ute Bauer und Karrierebegleiterin Hildegard Mühler, das Siegel erneut in Empfang nehmen.

 

 

Hiermit werden Schulen geehrt, die ein herausragendes Engagement in der Berufs- und Studienorientierung vorweisen können. Die Programmträgerschaft trägt die BoriS - Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg GbR. Ein Zusammenschluss aus dem Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag, der Baden-Württembergische Handwerkstag und des Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e. V.

 

Bei der feierlichen Verleihung des Siegels betonte Markus Brunnbauer, Leiter Geschäftsbereich Ausbildung bei der IHK Bodensee-Oberschwaben, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, dieses Siegel mehrfach in Folge verliehen zu bekommen. Ganz im Gegenteil, denn der Erhalt werde von Mal zu Mal schwieriger. Der Grund sei, dass bei jeder weiteren Zertifizierung kritisch geprüft werde, ob die Schule sich im Bereich Berufsorientierung weiter gesteigert habe. Es reiche nicht aus, sich auf den einmal erworbenen Lorbeeren auszuruhen. Die Werkrealschule Bad Wurzach zeigte erneut, dass sie diese Anforderung erfüllen und sich noch weiter steigern konnte.

 

Nach der Beantwortung eines umfangreichen Fragenkataloges, stellten sich die Schulleitung, OiB-Lehrerin und Karrierebegleitung einem mehrstündigen Audit durch eine unabhängige Jury. Hierbei wurden alle Angaben des Kataloges noch detailliert hinterfragt und genau auf den Prüfstand genommen. Themenbereiche waren unter anderem „Jugendliche im Fokus“, dazu gehörten Informationsgewinnung, Kompetenzvermittlung, Praxiserfahrung und Reflexion. Weiter wurde das schulinterne Gesamtkonzept beurteilt und dabei bewertet, ob und in welcher Form es fortlaufend überprüft und weiterentwickelt wird. Im Themenbereich „Schule im Netzwerk“, wollten die Prüfer wissen, wie die Eltern und außerschulische Partner eingebunden werden. Dabei waren zum Beispiel der Kontakt zu Eltern, Bildungspartnern, lokalen Unternehmen, der Agentur für Arbeit und weiteren externen Partnern ein Kriterium. Ebenfalls mit eingeflossen ist, in wieweit die Schule Empfehlungen der Jury seit der letzten Siegelverleihung umgesetzt hat.

 

Bei der Bewertung der Werkrealschule Bad Wurzach kam die Jury abschließend zu folgender Einschätzung: „Das stimmige und durchgängige Konzept für die Berufsorientierung wurde seit der letzten Zertifizierung kontinuierlich weiterentwickelt und zieht sich durch alle Klassenstufen durch. Die Aufgaben sind auf das ganze Lehrerkollegium und die Karrierebegleiterin verteilt.“ Besonders hervorgehoben wurde unter anderem die Kooperation mit der Karl-Arnold-Schule in Biberach. Die Berufsschule, bietet für die Achtklässler ein zweitägiges Schulpraktikum an. Das gesamte Kollegium der Werkrealschule freut sich über die zusammenfassenden Erläuterungen der Jury: „Die Schule hat über den ganzen Zertifizierungszeitraum ihr sehr gutes Gesamtkonzept für die Berufsorientierung kontinuierlich weiterentwickelt. Die vielseitigen Kontakte und Beteiligungen von externen Partnern ist vorbildlich.“

 

Schulleitung, Karrierebegleitung und das gesamte Lehrerkollegium sehen sich in ihrer Arbeit um das Wohl der Schüler/innen bestätigt. „Berufsorientierung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Wir freuen uns, dass unser großer Einsatz, vom Bundesnetzwerk Berufswahl-Siegel mit der erneuten Verleihung des Siegels honoriert wird. Dies ist für uns ein Ansporn uns weiter zu engagieren“, so die Rektorin Julia Kiebler.

 

Bericht und Bild Werkrealschule Bad Wurzach

 

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