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Stuttgart/Bad Wurzach - Jugend gründet Bundesfinale am 24. und 25. Juni 2019 im Porsche-Ausbildungszentrum in Stuttgart | Platz 3 und Sonderpreis für Schüler*innen vom Salvatorkolleg Bad Wurzach im Bundesfinale Jugend gründet in Stuttgart
Geballter Gründergeist von Schülerinnen und Schülern strömte durch die Luft, quirliges Leben herrschte an den Messeständen der Zukunftsgründer im Porsche Ausbildungszentrum in Stuttgart. Bild: Miriam Rohde, Simon Hammer und Benjamin Schick bei Ihrer Präsentation

 

Dort fand am 24. und 25. Juni 2019 das Jugend gründet Bundesfinale statt, das als Messe ausgetragen wurde, die Zukunftsgründermesse. Mit dabei Miriam Rohde, Simon Hammer und Benjamin Schick, Schüler des Salvatorkollegs Bad Wurzach. Bei der feierlichen Siegerehrung wurden sie mit Platz 3 und dem Sonderpreis JugendUnternimmt ausgezeichnet. Der dritte Preis ist nicht mit Geld zu bezahlen.

 

Amazon lädt das Preisträger-Team zu einem zweitägigen Programm ein. Der erste Tag in München wird im Zeichen von Amazons Innovationskultur stehen. Auf dem Programm stehen ein Treffen mit Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, eine Session zum Innovationsprozess bei Amazon sowie eine Office Tour. Am zweiten Tag geht es um Amazons „Logistikwelt“ mit einem Besuch im Logistikzentrum in Graben (bei Augsburg).

 

 

Die Geschäftsidee, mit der die drei Schüler als Team VALUTA GmbH in den Wettbewerb gestartet waren, ist „D.O.T. Decentral Operating Terminal“. Es ist die Idee für ein System für bargeldloses Bezahlen mit Kryptowährungen im Einzelhandel, bestehend aus einer App für den Kunden und einem kleinen Terminal, dem D.O.T., für den Einzelhändler. Ihr Ziel ist, ein neues digitales Zahlungssystem auf den Markt zu bringen. Eines, das sicher, anonym und dezentral ist, zu dem jeder einen einfachen Zugang hat und schnell und sicher mit seinem Smartphone bezahlen kann.

 

Die Jugend gründet Jury war nach dem Messeauftritt insbesondere beeindruckt von „einer starken Idee“. Das Team sei als extrem kompetent aufgefallen, habe eine gute überzeugende Kalkulation vorgelegt, die gesamte Problematik ihrer Produktidee sehr tief durchdrungen und „eine charmante Lösung“ präsentiert.

Während des Wettbewerbs motiviert, betreut und auch zum Finale nach Stuttgart begleitet wurden die erfolgreichen Schüler von ihrem Lehrer Frank Harteker, der als Schüler selbst sehr erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen hatte.

 

Zusätzlich erhielten die Bad Wurzacher den Sonderpreis JugendUnternimmt der Internationalen Martin Luther Stiftung im Evangelischen Augustinerkloster zu Erfurt, das ist eine Einladung zur summer school der Stiftung vom 19. bis 25. Juli. In der summer school werden Workshops, Seminare und Diskussionsrunden zum Thema Unternehmertum und Unternehmercourage angeboten. Außerdem treffen die Schüler mit Unternehmern, Wissenschaftlern, Finanzierungsexperten und Coaches zusammen, die ihnen einen praktischen Einblick in den Unternehmensalltag gewähren.

 

Die Finalisten haben eine komplexe Problemlösungskompetenz mit hoher Handlungskompetenz bewiesen, lobte Franziska Metzbaur, die Projektleiterin von Jugend gründet, stolz auf die neue Rekordteilnehmerzahl von 739 Businessplänen und rund 4.000 Teilnehmer*innen. Andreas Haffner, Personalvorstand Porsche wies auf den besonderen Ort hin, an dem das Bundesfinale Jugend gründet ausgetragen wurde, das Porsche-Ausbildungszentrum, „an dem ein besonderer Geist der Berufsausbildung spürbar ist, der geprägt ist von gegenseitigem Respekt, mit Raum zur Entwicklung für die eigene Kreativität“.

 

Beim Jugend gründet Bundesfinale hatten die zehn Finalisten-Teams, 37 Schülerinnen und Schüler, die Aufgabe einen Messestand zu gestalten und die Jurymitglieder, die als potenzielle Investoren auftraten, von sich und ihren Geschäftsideen zu überzeugen. Sie hatten sich durch einen überragenden Businessplan und sehr gute Erfolge im Planspiel für das Finale qualifiziert.

Neben den Bad Wurzachern konnten sich neun weitere Teams aus Berlin, Geisenheim, Bebra (Hessen), Bruchsal (Baden-Württemberg), Meschede (Nordrhein-Westfalen), Donauwörth (Bayern) und Oppenheim (Rheinland-Pfalz) für das Bundesfinale qualifizieren. Die anderen Finalisten-Teams präsentierten auf der Zukunftsgründermesse Geschäftsideen für eine App gegen Mobbing, Ideen für ein Plug-in für Videospiele, das Menschen mit Sehbehinderungen hilft, geräuschhemmende Ohrenstöpsel, die Tinnitus unterdrücken, eine App zur einfachen und schnellen Berechnung von Flächen mit Rundum-Service, eine in die Straße verbaute Schiene für Elektro-Fahrzeuge, Individuelle Handyhüllen aus recyceltem Plastik, in die Badehose integrierte Luftkissenpolster für Notsituationen, ein Armband mit App, das Angreifer abschrecken soll und Pads, die als Waage und Einkaufs-App dienen.

 

 

Platz 1 beim Bundesfinale erreichten zwei Teams aus Berlin und aus Oppenheim (Rheinland-Pfalz) mit Geschäftsideen für eine App gegen Mobbing an Schulen und die Geschäftsidee für individuelle Handyhüllen aus recyceltem Kunststoff. Der Einsatz lohnte sich: Auf die beiden Siegerteams wartet eine geführte Reise ins Silicon Valley (USA).

 

Im Rahmenprogramm erlebten die Jugend gründet Finalisten spannende Vorträge von Lukas Gärtner und Michael Hack zu den aktuellen Themen E-Mobilität und Porsche E-Performance, waren zur Besichtigung des Porsche-Ausbildungszentrums mit Lernfabrik 4.0 und Digital Printing und anschließend zu einem Besuch im Coworking Space von Wizemann mit Gründergesprächen eingeladen. Zum Abschluss des Bundesfinales konnten sie bei einem geführten Stadtspaziergang durch Bad Cannstatt Eindrücke von Stuttgart mit nach Hause nehmen.

 

Insgesamt wurden im Wettbewerbsjahr 2018/2019 bei Jugend gründet 739 Businesspläne eingereicht und von der Jury individuell bewertet. Rund 4.000 Teilnehmer wurden bis Ende des Wettbewerbsjahres registriert. Jugend gründet wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und steht auf der Liste der von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlenen Schülerwettbewerbe. Für Konzeption und Umsetzung des Wettbewerbs ist das Pforzheimer Steinbeis-Innovationszentrum verantwortlich.

 

Sponsoren und Förderer
Jugend gründet wird von einer Reihe namhafter Förderer bei der Bekanntmachung des Wettbewerbs, bei den Preisen sowie bei den Events unterstützt. Hauptsponsor ist Porsche. Die Organisation des Bundesfinales Jugend gründet wird von der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart unterstützt.

 

Pressebericht und Bilder
"Jugend gründet"
Birgit Metzbaur

 

 

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