Leserbrief 300.jpgBad Wurzach (Leserbrief) - Das Anlegen von Blühstreifen ist eine wichtige Massnahme um dem massiven Insektensterben - 80% Rückgang innerhalb der letzten 30 Jahre- entgegenzuwirken. Insofern war die Aktion des Landesbauernverbandes www.bwbluehtauf.de gut gemeint, allerdings muss die Ausführung die Frage erlauben, ob es sich nicht um eine Marketingkampagne vor der Europawahl für die Regierung gehandelt hat?!

 

 

Trotz meiner Bemühungen Geld in die Kampagne zu investieren, ist mir dies, auch nach Kontaktaufnahme mit zwei der angegebenen Betriebe, nicht gelungen.

Zudem scheint der Preis pro Quadratmeter hoch und die Zeit, die die Blumen auf der Fläche stehen dürfen mit 5 Monaten - „einer Vegetationsperiode“ wie mir der Bauer erklärte - zu kurz.

Eine blühende Wiese sollte zum Schutz der Insekten nämlich laut Landesbund für Vogelschutz www.lbv.de mehrjährig stehen bleiben, damit sie sich positiv auf die Artenvielfalt auswirkt, denn Blühflächen beherbergen viele überwinternde Insekten. Wird die Fläche im Herbst umgebrochen, werden die Insekten vernichtet.

 

Es gibt also noch viel zu tun für das Wohl der Insekten und damit der Vögel und der gesamten Natur. Zum Glück wird in der Stadt Bad Wurzach im öffentlichen Raum zur Unkrautbekämpfung kein Glyphosat mehr verwendet; in Bad Waldsee ist das trotz grüner Landesregierung und nachgewiesenem Gesundheitsschaden durch Glyphosat weiterhin üblich.

 

Carmen Pöhl
Bad Wurzach

 

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